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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Hochschule für Gestaltung Gmünd: Studierende erhalten UX Design Award 2021

Foto: hfg

Absolventen der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd werden gemeinsam mit Chirurgen des Universitätsklinikums Heidelberg und des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen mit dem UX-​Design Award 2021 in der Kategorie New Talent ausgezeichnet.

Sonntag, 10. Oktober 2021
Nicole Beuther
1 Minute 47 Sekunden Lesedauer

Fünf weitere Projekte von HfG-​Alumni und Studierenden konnten sich in der Kategorie New Talent eine Nominierung sichern.
Die Mitglieder des interdisziplinären Projektteams Sven Hornburg, Hannes Maurer, Frederic Myers (Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd), Johanna Brandenburg, André Schulze und Michael Haselbeck (Chirurgische Klinik Universitätsklinikum Heidelberg und Nationales Centrum für Tumorerkrankungen Heidelberg) konnten die Juroren mit ihrer interdisziplinären Arbeit „Aliado — Mensch-​KI-​Kooperation im medizinischen Kontext“ überzeugen und gehören zu den Preisträgern der UX Design Awards 2021.
„Aliado” entwirft die Vision einer Künstlichen Intelligenz (KI), die medizinische Befunde übersichtlich strukturiert, Behandlungsvorschläge erstellt und datenbasiert begründet sowie Teile der Dokumentation automatisiert. Die Herausforderung war insbesondere klinische Arbeitsabläufe so zu gestalten, dass die Arbeit zwischen Mensch und KI optimal aufgeteilt wird. „Aliado“ entstand in Kooperation zwischen der Hochschule für Gestaltung (Prof. Dr. Ulrich Barnhöfer und Prof. Gerhard Reichert) sowie dem Universitätsklinikum Heidelberg und dem Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (Dr. Martin Wagner, Prof. Dr. Arianeb Mehrabi und Prof. Dr. Beat Müller).
Nominiert wurden weitere fünf Arbeiten von HfG-​Alumni und Studierenden in der Kategorie New Talent. Mit „[sci]mmary“ präsentieren Michelle Chelsea Fox und Olga Krasizkaja ein Gestaltungskonzept, das anhand einer digitalen Plattform aktuelle Forschungsfragen und –ergebnisse für Menschen ohne wissenschaftlichen Hintergrund verfügbar macht. Durch den zusätzlichen Einsatz einer künstlichen Intelligenz werden komplexe wissenschaftliche Inhalte nach dem jeweiligen Wissensstand der Nutzer angepasst.
Die Masterarbeit „The new Anti“ von Natalie Kohler und Annika Tessmer überzeugte ebenfalls die Jury. Es handelt sich um eine Aufklärungsinitiative, die populistische Methoden im Netz transparent macht und für die Problematik sensibilisiert. In Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Luft– und Raumfahrt (DLR) und dem Helmholtz-​Zentrum für Infektionsforschung (HZI) gestalteten Julien Stoll und Valerie Grappendorf im Rahmen ihrer Bachelorarbeit einen Entwurf für die Nutzeroberfläche des Simulationstools mit dem Namen „HPC against Corona”. Dieser Entwurfsvorschlag trägt den Namen ESID. Das als Webapplikation konzipierte Online-​Simulationstool ermöglicht den Nutzern eigene Szenarien zu erstellen, diese miteinander zu vergleichen und Faktoren wie Eindämmungsmaßnahmen zu definieren.
„FlippED – For the school of tomorrow“ ist im ersten Semester im Master-​Studiengang Strategische Gestaltung entstanden. Josh Cornau, Martin Ehlers und Julia Schmitt verfolgen mit ihrem Projekt das Ziel, die Digitalisierung in der Bildung nachhaltig zu unterstützen.
„Destinations“, die Bachelorarbeit von Kai Magnus Müller und Martin Wehl, konnte sich ebenfalls eine Nominierung sichern. „Destinations“ ist eine Software für Gestalter von Leitsystemen. Sie unterstützt bei den gängigen Arbeits– und Gestaltungsprozessen. Besondere Schwerpunkte liegen dabei in der Planung von Besucherrouten und der mit diesen verbundenen Informationsketten.

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