Rems-Zeitung

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Sirenen sollen vor Gefahren warnen

Ostalb

Foto: gbr

Der Kreistagsausschuss befasst sich mit Details zum Hochwasser– und Katastrophenschutz. Dabei spielen auch die guten alten Sirene eine Rolle. Sie sollen die Bevölkerung vor Gefahren warnen!

Samstag, 16. Oktober 2021
Gerold Bauer
50 Sekunden Lesedauer

Angesichts sich häufender Starkregen– und Hochwasserereignisse rückt die Frage, wie im akuten Gefahrenfall die Bevölkerung gewarnt werden kann, wieder mehr in den Fokus. Details zum Hochwasser– und Katastrophenschutz kommen am kommenden Dienstag, 19. Oktober, in der Sitzung des Kreistagsausschusses für Umweltschutz und Kreisentwicklung zur Sprache.
Inzwischen hat der Bund über die Länder ein Sirenen-​Sonderförderprogramm ins Leben gerufen. Mit Hilfe dieser finanziellen Förderung soll das Sirenen-​Warnnetz, das in den 1990er-​Jahren nach Ende des Kalten Krieges sukzessive abgebaut wurde, in Baden-​Württemberg wieder aufgebaut werden. Auch die Landkreisverwaltung unterstützt dieses Vorgehen und hat dafür eine Grobplanung zu möglichen Sirenenstandorten im Landkreis in Auftrag gegeben.
Ein zentraler Baustein ist die Frage, wie Bürger im Ernstfall über eine Bedrohung informiert werden können. Zu diesen Gefahrenlagen zählen großflächige Brände, der Austritt chemischer Stoffe und andere Chemieunfälle, Überschwemmungen, Hochwasser, Hitzeperioden, Stromausfälle und der Zusammenbruch anderer kritischer Infrastrukturen. „Wichtig ist hierfür ein guter Warnmix mit Sirenen, dem Modulare Warnsystem und weiteren Apps, der sowohl im Ostalbkreis als auch eingebunden in das landesweite Warnnetz funktioniert“, sagt Landrat Joachim Bläse.