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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

„Musik in Gmünder Kneipen“: Eigentlich war es fast so wie sonst auch

Fotos: gbr

Es gab nicht so viele Schauplätze, aber trotzdem eine perfekte Stimmung. Bei der 30. Auflage der beliebten Veranstaltungsreihe „Musik in Gmünder Kneipen“ mit Live-​Auftritten und DJ’s konnte konnte man den Menschen die Freude über den Neustart so richtig ansehen.

Freitag, 08. Oktober 2021
Gerold Bauer
1 Minute 34 Sekunden Lesedauer

Schon im Vorfeld wurde deshalb über die Durchführung dieser sonst so beliebten Veranstaltung, viel diskutiert. Manche plädierten aufgrund der Corona-​Auflagen für eine Absage, andere argumentierten dahingehend, dass man lieber mit Einschränkungen als gar nicht feiern möchte. Und so war es auch für die Rems-​Zeitung sehr spannend, beim Rundgang durch die Stadt zu schauen, wie sich die Leute im Gmünder Raum entschieden haben. Die Antwort: Vor den Lokalen gab es Warteschlangen – und schon kurz nach 21 Uhr hieß es vielerorts mit Bedauern: „Tut uns leid, wir können niemanden mehr reinlassen!“

Die Rems-​Zeitung berichtet in der Samstagsausgabe darüber und hat das Thema auch kommentiert:

Besser als gar nix
Warum man sich lieber mit gewissen
Einschränkungen an die Normalität herantasten sollte, als gar nichts zu tun

Von Gerold Bauer

Zu Beginn auch aus der Perspektive der Zeitung ein klares Wort: Zweifelsfrei ist die „Musik in Gmünder Kneipen“ – und dies gilt für viele andere Veranstaltungen auch – am schönsten so, wie man es aus der Zeit vor Corona in Erinnerung hat. Das wollen wir alle; und wir wünschen es uns lieber schon gestern als erst morgen. Auch jene, die als Vertreter einer Behörde jetzt noch den Zeigefinger heben und auf die Einhaltung der Corona-​Verordnung des Landes pochen, empfinden keine Freude dabei, dass sie den „Spielverderber“ geben müssen. Aber die Zahlen – zum Beispiel 90 Neuinfektionen an einem einzigen Tag und über 15 Prozent Anteil der Covid-​Patienten auf Intensivstationen im Rems-​Murr-​Kreis machen deutlich, dass es noch etwas zu früh für eine Entwarnung auf der ganzen Linie ist. Die Impfquote klebt wie angeschweißt seit längerer Zeit im Bereich der 60 Prozent. Hätten wir bereits die 80 Prozent erreicht (was im Hinblick auf die Verfügbarkeit von Impfstoff und –terminen locker möglich gewesen wäre) könnte man schon nahezu ohne Einschränkungen agieren. Vor dem Hintergrund der gemachten Lockdown-​Erfahrungen muss man aber ganz klar sagen: Lieber mit ein paar Einschränkungen als überhaupt nicht!

Wie denken Sie darüber? Schreiben Sie uns ihre Meinung an redaktion@​remszeitung.​de oder kommentieren sie den Artikel auf der Facebook-​Seite der Rems-​Zeitung!

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