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Nachrichten Ostalb

Impfen beim Hausarzt: Praxen arbeiten schon am Limit

Symbol-​Foto: gbr

Seit die großen Impfzentren geschlossen sind und gleichzeitig der Impf-​Druck im Zuge der vierten Corona-​Welle steigt, steht bei vielen Haus– und Fachärzten das Telefon kaum still. Patienten sind zunehmend ungeduldig – und ob der Impfstoff für alle reicht, wird bezweifelt.

Samstag, 20. November 2021
Gerold Bauer
52 Sekunden Lesedauer

Die Erleichterung in der Stimme der Arzthelferin in einer Gmünder Praxis ist hörbar. Gottseidank ist nur ein Redakteur der Rems-​Zeitung am Telefon, der ein Interview mit dem Arzt machen möchte, und kein verärgerter Patient. „Sie glauben ja gar nicht, was hier bei uns jeden Tag abgeht“, berichtet die Frau, die einen durchaus bodenständigen Eindruck macht und sich wohl sonst nicht so leicht aus der Ruhe bringen lässt.
Dass aber permanent das Telefon läutet und Patienten zum Teil in aggressivem Ton einen Impftermin fordern, zehrt auch an den Nerven eines noch so gut eingespielten Praxis-​Teams. Die Menschen am anderen Ende der Leitung sind aber nicht ohne Grund ungeduldig. Denn so mancher, der sich durch eine doppelte Impfung vor dem Virus bislang gut geschützt fühlte, bekommt es angesichts der Wucht, mit der die vierte Welle nun über den Ostalbkreis hereingebrochen ist, nun mit der Angst zu tun und will sich mit einer Auffrischung gegen eine Infektion wappnen.

Die Rems-​Zeitung blickt in der Samstagausgabe auf die Situation bei niedergelassenen Ärzten!

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