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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Baldige Erbschaft vorgegaukelt: Facebook-​Freund „Heinz Wälchli“ entuppt sich als Betrüger

Symbolfoto: hs

Über Facebook erhielt eine 61-​jährige Frau aus Schwäbisch Gmünd im Oktober den Freundschaftsantrag eines Mannes, der ihr vorgaukelte schwer krank zu sein und bald sterben zu müssen. Die Facebook-​Freundschaft wurde für die Frau sehr teuer. Sie fiel auf einen dreisten Betrug herein.

Donnerstag, 04. November 2021
Heino Schütte
45 Sekunden Lesedauer

Die Polizei schildert den Vorgang so: Der Unbekannte, der sich als Heinz Wälchli ausgab, teilte der Frau mit, dass er sie als Erbin seines Vermögens, das sich immerhin auf 990 000 Euro belaufen würde, einsetzen möchte. Um die Erbschaft abzusichern, müsse die Frau sich bei einem Anwalt in Frankreich melden und dort ein Bankkonto eröffnen. Die gutgläubige Frau übersandte an die angegebene Adresse nicht nur eine Kopie ihres Ausweises, sondern überwies auch 520 Euro. Anschließend erhielt sie bunte Dokumente per Mail aus Frankreich, welche als Erbpapiere ausgegeben wurden. Die Dokumente musste die Frau sich selbst ausdrucken. Auch weiteren Geldforderungen kam die 61-​Jährige nach, so dass sie im Laufe der Zeit rund 2500 Euro überwies.
Bei einer weiteren Überweisung wurde die 61-​Jährige dann von einer Bankangestellten angesprochen. Dieser war der Sachverhalt seltsam vorgekommen. Im Anschluss daran erstattete die 61-​Jährige Anzeige.

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