Rems-Zeitung

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Impfstoff eingefroren: Wartezeiten beim Impfen in der Schwerzerhalle

Schwäbisch Gmünd

Symbol-Foto: gbr

Eine Verzögerung mussten Impfwillige am Donnerstag in der Schwerzerhalle in Kauf nehmen, weil etwa 30 Dosen in der Nacht eingefroren waren.

Freitag, 03. Dezember 2021
Gerold Bauer
77 Sekunden Lesedauer

Als das Impfen gegen Corona noch ganz neu war, stellte die für den Impfstoff damals noch notwendige extreme Kühlung das größte logistische Problem dar und verhinderte zunächst, dass auch niedergelassene Ärzte in ihren Praxen gegen Corona impfen konnten. In der Nacht zum Donnerstag passierte im Impfzentrum in der Schwerzerhalle allerdings das genaue Gegenteil: Der Kühlschrank arbeitete aufgrund eines Defekts gleich so intensiv, dass insgesamt Impfstoff, der noch vom Vortag übrig geblieben war und gleich bei der Öffnung des Impfzentrums am Folgetag hätte verwendet werden sollen, über Nacht eingefroren und deshalb unbrauchbar waren.„Dieses Problem wurde allerdings bereits entdeckt, bevor die ersten Impfwilligen in die Halle kamen“, berichtete der ärztliche Leiter der Impfaktionen im Kreis, Peter Schmidt, auf Nachfrage der Rems-​Zeitung. Er selbst habe zufällig zu dieser Zeit gerade einen Termin im Stauferklinikum gehabt und sei daher sehr schnell persönlich in der Schwerzerhalle gewesen und habe sich um das Problem selbst kümmern können.
„Ich habe entschieden, dass die betroffene Impfstoff-​Menge nicht mehr verwendet wird und habe dafür auch gleich Ersatz angefordert“. Die eigentlich für den Donnerstag angeforderte Menge an Impfstoff habe man problemlos aufstocken können, weil es im zentralen Lager im Ostalbkreis einen ausreichenden Vorrat mit entsprechenden Reserven gebe. Man müsse sich auch generell keine Gedanken machen, ob genug Impfstoff vorhanden ist, um Erst-​, Zweit– oder Auffrischungsimpfungen durchzuführen. „Wer geimpft werden will, für den gibt es hier auch Impfstoff“, machte Peter Schmidt deutlich.
Man habe darüber hinaus am Donnerstag die Impfwilligen nicht im Regen stehen lassen – und dies auch nicht wörtlich. Denn niemand habe im Freien in der Kälte oder im Regen warten müssen, bis der Ersatzimpfstoff eintraf. Insgesamt habe es durch das Malheur bei der Impfstoff-​Kühlung eine etwa einstündige Verzögerung gegeben, sagte Peter Schmidt.