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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Trauerschwäne in Gmünd: Ein Ei lässt hoffen

Foto: hewe

Gmünds ganzer Stolz sind die beiden Trauerschwäne, Helga und Georg. Vor kurzem erst wurde ihre zweite Brut flügge, jetzt liegt ein neues Ei im Nest. Gmünds Schwanenexperte Hans Stollenmaier mahnt jedoch vor zu viel Aufregung und Erwartungen.

Donnerstag, 30. Dezember 2021
Sarah Fleischer
53 Sekunden Lesedauer

Es sei nicht ungewöhnlich, wenn Spaziergänger auch im Winter Schwaneneier fänden, so Hans Stollenmeier, Vorsitzender des Kleintierzuchtvereins Rechberg e.V., so wie ein Leser der Rems-​Zeitung, der ein offenbar neues Schwanenei fotografiert hatte. „Die Schwäne aber auf keinen Fall stören und nicht versuchen, näher an die Nester heranzugehen“, bittet Stollenmaier. Auch Hunde sollten auf jeden Fall angeleint sein und nicht frei im Bach herumlaufen.
Seit die Trauerschwäne Georg und Helga 2014 am Zufluss des Josefs-​Bach zur Rems angesiedelt wurden, hätten sie zweimal gebrütet, berichtet Stollenmaier. Zwei weitere male sei das Gelege leider durch Hochwasser weggeschwemmt worden.
Da schwarze Schwäne in Europa nicht heimisch seien, sondern aus Australien importiert wurden, dürften sie nicht ausgewildert werden, so Stollenmaier. Er habe darum vor drei Wochen die inzwischen einjährigen Jungtiere auf verschiedene Zuchtgewässer in der Umgebung verteilt, damit der bestand in Gmündnicht zu groß werde.
Was das neue Ei angehe, so müsse man einfach abwarten, so Stollenmaier, und auf keinen Fall die brütenden Schwäne belästigen.

Merh Infos über Gmünds Trauerschwäne finden Sie am Freitag in der Rems-​Zeitung

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