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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

HfG zeigt Semesterausstellung ab Freitag wieder online

Foto: HfG

Wie kann man politische Kommunikation transparenter gestalten? Und wie gestaltet man Klänge? Bei der digitalen Semesterausstellung der Hochschule für Gestaltung vom 12. bis 14. Februar gibt es wieder zahlreiche beeindruckende Projekte und Abschlussarbeiten von Studierenden online zu entdecken.

Mittwoch, 10. Februar 2021
Eva-Marie Mihai
1 Minute 11 Sekunden Lesedauer

Unter dem Leitsatz „Virtuell gemeinsam“ möchte die Hochschule auch in Pandemie-​Zeiten den Studierenden die Möglichkeit bieten, ihre Arbeiten der Öffentlichkeit vorzustellen und sich virtuell auszutauschen.
Die Ausstellung zeigt mit über 500 Projekten eine Bandbreite an Studien– und Abschlussarbeiten zu vielseitigen Themen wie Gesundheit, Kultur, Mobilität oder sozialem Engagement und veranschaulicht eindrücklich, wie Studierende für Probleme gestalterische Lösungen finden.
Der Studiengang Produktgestaltung beschäftigt sich mit nachhaltigen und zukunftsorientierten Themen. Lucia De Palma und Alexandra Lieb haben beispielsweise in Kooperation mit dem Unternehmen „aktivhaus“ das Möbelkonzept „FREIRAUM“ entwickelt. Dabei werden mehrere Möbelfunktionen zu multifunktionalen Modulen kombiniert und so Platzbedarf und Kosten reduziert. Durch bewegliche Elemente werden variabel nutzbare Raumbereiche geschaffen und Bewohner können die Möbel nach ihren Bedürfnissen anpassen und nutzen.
Winona Biber und Julia Thum haben sich im Masterstudiengang Strategische Gestaltung die Frage gestellt, wie politische Kommunikation transparenter gestaltet werden kann. Die beiden Studentinnen entwickelten die Internetplattform „Politik Alert“, die Nutzer über alle wichtigen politischen Entscheidungen informiert, komplizierte Dokumente verständlich macht und dabei hilft, politische Anliegen besser vertreten zu können.
Im Studiengang Kommunikationsgestaltung sind ebenfalls Arbeiten zu sehen, die aktuelle Problemstellungen bearbeiten. Die beiden Studentinnen Anica Jacobsen (Kommunikationsgestaltung) und Daniela Casorati (Interaktionsgestaltung) entwickelten in ihrer Abschlussarbeit „Museum Gschwend — Wie unsere Vorfahren aus Notwendigkeit nachhaltig lebten“ ein Ausstellungskonzept, um das Thema nachhaltige Alltagsbräuche verständlich und greifbar zu machen. Mit Hilfe von fiktiven Zeitzeugen wird den Besucher die Möglichkeit geboten, den eigenen Umgang mit Ressourcen zu reflektieren.

Weitere Projekte sowie die Zugangsdaten entnehmen Sie der Rems-​Zeitung am Mittwoch.

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