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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Wahlkampf auf dem Marktplatz

Fotos: nb

Wie die anderen Landtagskandidaten möchte auch Ruben Rupp von der AfD an diesem Samstag Wahlkampf machen. Das Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus — Schwäbisch Gmünd“ hat damit ein Problem — mit einem riesigen Plakat, auf dem „GD für Solidarität und Vielfalt“ zu lesen ist, postierten sich die Anhänger am Morgen demonstrativ vor dem AfD-​Stand, machten ihn nahezu unsichtbar. Rupp informierte die Polizei, die für Ruhe sorgte und vor Ort blieb.

Samstag, 20. Februar 2021
Nicole Beuther
54 Sekunden Lesedauer

Kein Tag bietet sich in Gmünd besser an, um Wählerstimmen zu gewinnen als der Samstag. Ein Tag, an dem bedingt durch den Wochenmarkt mehr Menschen in der Stadt sind als an anderen Tagen. Das nutzen auch die Kandidaten für die Landtagswahl. Alle Parteien waren am Samstag mit einem Stand in der Innenstadt vertreten, vier davon auf dem Marktplatz und nur wenige Meter voneinander entfernt.
Die AfD hatte es für einige Minuten schwerer als die anderen, um an ihrem Stand mit Bürgern ins Gespräch zu kommen — das riesige Plakat des Bündnisses „Aufstehen gegen Rassismus — Schwäbisch Gmünd“ kreiste den AfD-​Stand nahezu ein.
Ruben Rupp informierte die Polizei, die kurze Zeit später vor Ort war und beide Seiten bat, von gegenseitigen Beleidigungen abzusehen. Die AfD-​Gegner wurden zudem gebeten, soviel Abstand zu halten, dass Bürger problemlos zum AfD-​Stand gelangen können. Um Konfrontationen zu verhindern, blieb die Polizei die gesamte Dauer über vor Ort.

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