Rems-Zeitung

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Tuna Tözge bleibt „seinem“ SV Pfahlbronn treu

Sport

Foto: sch

Normalerweise würde im Februar die Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte auf Hochtouren laufen – wäre da nicht Corona. Beim SV Pfahlbronn, Tabellenführer der Fußball-​Kreisliga B I, ist man in der freien Zeit keinesfalls untätig geblieben und hat vorzeitig die personellen Weichen für die neue Saison 2021/​22 gestellt. Trainer Tuna Tözge wird auch künftig an der Seitenlinie das Sagen haben, als Reservecoach übernimmt Hannes Schaaf.

Dienstag, 23. Februar 2021
Alex Vogt
110 Sekunden Lesedauer

„Gedanken an einen Trainerwechsel hatten wir zu keiner Zeit“, betont SVP-​Abteilungsleiter Adrian Ackermann. „Da der Wunsch zur weiteren Zusammenarbeit auf Gegenseitigkeit beruht, freuen wir uns sehr, mit Tuna Tözge auch in der kommenden Runde weiterarbeiten zu können.“
Im zweiten Jahr in Folge muss der Spielbetrieb für unbestimmte Zeit ruhen. Umso mehr brennt der 39-​Jährige darauf, endlich einmal eine komplette Spielzeit als Trainer seines Heimatvereins bestreiten zu können. In bislang 21 Ligaspielen unter seiner Regie ging der SVP erst zweimal als Verlierer vom Platz. Dennoch blieb in Tözges Premierensaison nur der undankbare dritte Rang. Derzeit befinden sich die Pfahlbronner nach sechs Siegen bei erst einer Niederlage zielstrebig auf Titelkurs – vorausgesetzt die seit Ende Oktober unterbrochene Runde wird fortgesetzt und nicht annulliert.
Unabhängig von der künftigen Ligazugehörigkeit sind die Abteilungsleitung und der Trainer nach kurzen Gesprächen rasch zu dem Schluss gekommen, gemeinsam in ein drittes Jahr zu starten. Für Tözge, der einst am Haubenwasen selbst das Fußballspiel erlernte, gab es überhaupt keinen Grund, mit seiner Zusage zu zögern: „Ich fühle mich extrem wohl, alle Gegebenheiten sind im Verein vorhanden und deshalb stand für mich außer Frage, dass ich weitermachen will. Wir alle können es kaum abwarten, bis es endlich wieder los geht.“ Der SVP ist für ihn eine Herzensangelegenheit und so hat der frühere Verteidiger den Blick auf die Zukunft gerichtet: „Es ist zweifellos ein großes Potenzial vorhanden. Wir befinden uns auf dem richtigen Weg und dieser Weg ist noch lange nicht zu Ende.“
Gleichzeitig betont Ackermann, dass der erhoffte Aufstieg in die Kreisliga A keine unbedingte Voraussetzung für die Verlängerung darstellt: „Wir haben eine gute Mannschaft gepaart mit einem Trainer, der den Fußball Tag und Nacht lebt. Am Gesamtgefüge möchte ich deshalb möglichst wenig ändern und den eingeschlagenen Weg mit punktuellen Verstärkungen weitergehen.“
Einen personellen Wechsel wird es aber doch geben: SVP-​Urgestein Hannes Schaaf trainiert künftig die Reservemannschaft anstelle von Fetija Omerovic, der aus gesundheitlichen Gründen aufhört, dem Verein aber in anderer Funktion weiterhin zur Verfügung stehen wird.
Mit dem Ziel, weiterhin die richtige Mischung aus arrivierten Kräften und aufstrebenden Nachwuchstalenten zu finden, treten damit auch die Kaderplanungen beim SV Pfahlbronn in die finale Phase. Die Verantwortlichen sind in dieser Hinsicht positiv gestimmt und setzen auf Kontinuität – egal wann der Ball wieder rollen wird.