Rems-Zeitung

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Tunnel-​Variante: Landrat lädt Politiker nach Böbingen ein

Böbingen an der Rems

Foto: astavi

Seit mehreren Monaten warten der Ostalbkreis und die Gemeinde Böbingen auf eine Entscheidung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur, ob die Tunnelvariante im Zuge der B 29 bei Böbingen zum Zuge kommen kann. Landrat Dr. Joachim Bläse will Bund und Land nun zu einem Ortstermin einladen, um das Thema zu forcieren.

Dienstag, 23. Februar 2021
Gerold Bauer
81 Sekunden Lesedauer

Nach den Vorstellungen des Landrats soll der Termin Ende März stattfinden. Dr. Bläse wandte sich mit einem Schreiben diesbezüglich direkt an Staatssekretär Bilger im Berliner Verkehrsministerium sowie an den baden-​württembergischen Verkehrsminister Hermann. Wörtlich schreibt der Ostalb-​Landrat:

„Beim Spatenstich zum Ausbau der B 29 zwischen Essingen und Aalen im Oktober letzten Jahres haben Sie Sympathie für die Tunnellösung in Böbingen bekundet, sie aber unter den Vorbehalt weiterer Untersuchungen und Prüfungen gestellt. Die geforderten planerischen Ergänzungen seien vom Land soweit aufgearbeitet worden. In Ihrem Hause würde immer noch gerechnet, so ist zu vernehmen.
Die vom Bund als Entscheidungsgrundlage geforderten ergänzenden Untersuchungen durch das Land sind wohl erfolgt und dem Bund vorgelegt. Eine Entscheidung kann und sollte meines Erachtens jetzt rasch erfolgen. Die Bevölkerung im Ostalbkreis und insbesondere in Böbingen wird mit Recht immer ungeduldiger und kann das Schwarze-​Peter-​Spiel und die Hängepartie zwischen Bund und Land nicht mehr verstehen.
Bislang habe ich die lange Zeitdauer des Entscheidungsprozesses im Sinne einer politischen Entscheidung für den Tunnel in Böbingen mit dem Argument Gründlichkeit vor Schnelligkeit verteidigt. Nun muss aber das für unsere Region sehr wichtige Projekt vorankommen. Dazu möchte ich die beiden Entscheidungsträger Bund und Land zu einem Verkehrsgespräch B29 Tunnel Böbingen vor Ort einladen. In einem gemeinsamen Gespräch mit Ihnen, sehr geehrter Herr Staatssekretär Bilger, und Herrn Verkehrsminister Hermann soll Konsens für eine tragfähige Entscheidung erfolgen, die Basis für die zügige Fortführung der Planung ist.“
Auch der Gmünder Landtagsabgeordnete Dr. Stefan Scheffold hat sich dieser Tage beim Verkehrsministerium in Berlin für den Tunnel stark gemacht. Wie er denkt und was ihm Berlin geantwortet hat, lesen Sie am 24. Februar in der Rems-​Zeitung!