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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Gmünderin ärgert sich über „Krähenplage“

Foto: privat

Eine Gmünderin beschwert sich über eine „Krähenplage im Hauberweg. Der NABU-​Vorsitzende kennt das Problem. Er kritisiert, dass Menschen verlernt haben mit der Natur im Einklang zu leben.

Samstag, 06. Februar 2021
Eva-Marie Mihai
58 Sekunden Lesedauer

Mitarbeiter der Stadt haben die Bäume in der Schwerzerallee beschnitten und Pilze entfernt. Das nahm eine Anwohnerin aus dem Hauberweg zum Anlass nachzufragen, ob die Arbeiter nicht auch gleich die Krähennester entfernen können. Die Vögel seien ihr zu laut und auf den Autos und der Straße sei überall Vogelkot. Die Mitarbeiter der Stadt verneinten. Denn die Vögel sind geschützt.
„Der Mensch müsste auch geschützt sein“, schimpft die Anwohnerin. In diesem Fall vor dem Lärm. Zwölf Nester hat sie auf 100 Metern gezählt. „Wenn die Krähen dort ihr Gelege haben, ist es zu spät und die ganze Umgebung leidet unter dem unerträglichen Geschrei,von 5 Uhr in der Früh bis spät 22 Uhr in der Nacht.“ Besonders tragisch sei das in der jetzigen Lockdown-​Situation, wo jeder zuhause bleiben müsse und froh über den Garten sei. Aus ihrer Sicht sei es ein Leichtes, die Nester jetzt herunterzuholen, wo sie noch nicht bewohnt seien. „Letztes Jahr war ich zu spät dran.“ Eigentlich wollte sie eine Unterschriftensammlung starten — in der Coronazeit werde sie aber mit ihren 75 Jahren nicht losziehen und Klingeln putzen.

Der Stadt ist das Problem bekannt. Auch NABU-​Vorsitzender Armin Dammenmiller weiß um die Beschwerde. Seine Antwort ist allerdings eindeutig. Die lesen Sie am Samstag in der Rems-​Zeitung.

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