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Mixed-​Weltmeisterin Anna Rupprecht blickt auf die Heim-​WM zurück

Foto: Deutscher Skiverband

Die Plätze 14 und 15 in den beiden Einzelspringen von der Normal– und Großschanze sowie Rang fünf mit dem Damen-​Team. Und als Krönung die Goldmedaille im Mixedwettbewerb. Für Anna Rupprecht vom SC Degenfeld ist die Heim-​WM in Oberstdorf mehr als zufriedenstellend gelaufen.

Mittwoch, 10. März 2021
Alex Vogt
1 Minute 39 Sekunden Lesedauer

Im Interview mit RZ-​Sportredakteur Alexander Vogt zieht die Skispringerin aus Schwäbisch Gmünd ihre persönliche WM-​Bilanz und spricht darüber, wofür sie diese Goldmedaille als Bestätigung sieht.

Mit welchem Wort lässt sich die Heim-​WM aus Ihrer Sicht auf den Punkt bringen?
(überlegt) Zufriedenheit.

Warum dieses eine Wort?
Im Mixed-​Wettbewerb hätte es natürlich nicht besser laufen können. Insgesamt gesehen gab es die einen oder anderen Ecken und Kanten, die nicht perfekt liefen. Aber ich habe auf der Großschanze einen guten Wettkampf gemacht. Wenn man sich überlegt, wo ich nach der langen Verletzungspause leistungsmäßig hergekommen bin, bin ich während dieser WM doch sehr beständig gewesen. Und habe eine Medaille gewonnen. Das ist sehr gut, wirklich zufriedenstellend und war dann doch mehr als okay für mich.

Wie hätten Sie reagiert, hätte Ihnen vor dieser Heim-​WM jemand gesagt, dass Sie Gold im Mixedwettbewerb gewinnen werden?
(lacht) Denjenigen hätte ich natürlich ausgelacht. Ich hätte ihm gesagt, er soll nicht so einen Käse reden. Ich bin mit der Einstellung in die WM gegangen, gute Sprünge machen zu wollen. Dass ich locker bin. Und so war es dann auch. Ich hätte niemals gedacht, dass es im Mixed für uns zu irgendetwas reicht. Umso cooler ist es, dass es dann doch geklappt hat.

Los ging es für Sie mit Platz 14 im Einzelspringen von der Normalschanze. Wie bewerten Sie Ihren WM-​Auftakt rückblickend?
Das war nicht schlecht. Im Nachhinein denkt man aber daran, was man noch hätte besser machen können. Es war aber echt in Ordnung so, hat Spaß gemacht. Und das ist erst einmal die Hauptsache nach so einer Leidensgeschichte, die ich durchgemacht hatte. Dass man Spaß hat und relativ gut abschneidet.

Im RZ-​Interview vor der WM hatten Sie mit einer Medaille im Damen-​Teamspringen geliebäugelt. War Platz fünf trotzdem okay?
Das war trotzdem in Ordnung. Wir waren ja ganz knapp an Japan dran. Das war eher unser Ziel, dass wir die Japanerinnen vielleicht schlagen können. Es war brutal eng, uns haben dann nur vier Punkte auf Platz vier gefehlt. Wir waren dennoch zufrieden, hätte es doch auch noch schlechter ausgehen können.

Das ausführliche Interview lesen Sie in der Rems-​Zeitung vom 10. März.

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