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Corona-​Schnelltest in der LEA Ellwangen: 36 Bewohner positiv getestet

Foto: Tim Reckmann_​pixelio

Derzeit sind in der Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) in Ellwangen, die das Regierungspräsidium Stuttgart für das Land betreibt, 307 Geflüchtete untergebracht. In den vergangenen Tagen waren 36 Bewohnerinnen und Bewohner im Zuge einer Schnelltestung positiv auf SARS-​CoV-​2 getestet worden. Das wird getan, um eine erneute größere Ausbreitung des Virus in der LEA zu verhindern:

Mittwoch, 31. März 2021
Nicole Beuther
1 Minute 30 Sekunden Lesedauer

Die PCR-​Testung dieser Personen ist bereits erfolgt, ein Ergebnis liegt noch nicht vor. Es wird voraussichtlich morgen erwartet. Um eine erneute größere Ausbreitung des Virus in der LEA zu verhindern und Ansteckungen in der Einrichtung vorzubeugen, wurden die positiv getesteten Personen sowie die Kontaktpersonen im eingerichteten Isoliergebäude auf dem Gelände getrennt voneinander untergebracht. Sie werden bei Bedarf entsprechend medizinisch versorgt. „Um das Infektionsgeschehen in der Einrichtung zu kontrollieren, stimmen wir uns eng mit dem Gesundheitsamt des Ostalbkreis ab und setzen auf ein umfangreiches Maßnahmenpaket“, erläuterte Regierungspräsident Wolfgang Reimer. Dieses Maßnahmenpaket beinhaltet Schnelltestungen, die in regelmäßigen Wiederholungsintervallen (alle fünf Tage) stattfinden, um so einen bestmöglichen Überblick über die Lage in der Einrichtung zu erhalten.

Zusätzlich befindet sich ein Fiebermonitoring in der Vorbereitung. Dieses sieht vor, Personen beim Zugang und Verlassen aus der Einrichtung zu überprüfen. Zum Maßnahmenpaket gehen außerdem umfangreiche Hygieneanweisungen, wie das Tragen der medizinischen Maske und das Einhalten des Mindestabstandes, auf deren strenge Umsetzung bereits seit Beginn der Pandemie geachtet wird. Unverändert werden Direktzugänge von Flüchtlingen bei Aufnahme getestet (PCR-​Test) und in der Einrichtung separat untergebracht, um den Gesundheitszustand vor einer Aufnahme klären zu können. Das Vorgehen in der LEA in Ellwangen erfolgt in bewährter Weise gemeinsam mit dem Ostalbkreis mit seinem Gesundheitsamt, der Stadt Ellwangen und der Polizei. Die Maßnahmen werden Hand in Hand abgestimmt und vorbereitet. Bei bestätigten positiven Fällen werden die erkrankten Bewohnerinnen und Bewohner in die vom Land gemeinsam mit der Landeshauptstadt Stuttgart neu betriebene Isolierunterkunft in Stuttgart verlegt. „Dort können wir in bewährter Weise, wie zuvor in der Isolierunterkunft in Althütte-​Sechselberg im Rems-​Murr-​Kreis, die bestmögliche Betreuung der Erkrankten sicherstellen und die Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes so unterstützen“, erklärte Reimer. In der Isolierunterkunft werden nur Menschen ohne oder mit milden Symptomen untergebracht. Schwerer erkrankte Personen würden, wenn notwendig, vorrangig in den Krankenhäusern im Umfeld der jeweiligen LEA behandelt, beispielsweise in Freiburg, Sigmaringen oder Ellwangen.

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