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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Kirchengemeinde: Hilfe für Dienerinnen der Armen in Indien

„Bitte nehmen Sie uns in Ihr Gebet auf. Wir beten in dieser Situation für Sie alle und wir werden Ihnen für immer dankbar sein für all Ihre Liebe und Fürsorge“, schreibt Schwester Nicols, Provinzialoberin der indischen Provinz Nirmala, aus Indien in einem Brief an die Kirchengemeinde St. Maria. Foto: pr

Die Kirchengemeinde St. Maria Wetzgau-​Rehnenhof hat traurige Nachrichten von dem Schwesternorden der Dienerinnen der Armen in Indien erhalten. Die Pandemie hat auch den Orden mit vier Todesfällen und viele Infizierte Menschen und ganze Einrichtungen hart getroffen. Der Kirchengemeinderat hat deshalb eine Nothilfe-​Aktion beschlossen.

Sonntag, 23. Mai 2021
Thorsten Vaas
1 Minute 37 Sekunden Lesedauer

„Bitte nehmen Sie uns in Ihr Gebet auf. Wir beten in dieser Situation für Sie alle und wir werden Ihnen für immer dankbar sein für all Ihre Liebe und Fürsorge.“ Von so unerschütterlichem Glauben zeugt der Brief Schwester Nicols, Provinzialoberin der indischen Provinz Nirmala, dass noch nicht einmal um materielle Hilfe gebeten wird. Und doch trifft das Coronavirus gerade die Menschen in Indien jetzt besonders hart. Erschütternde Bilder und Informationen aus Indien sind aus den Nachrichten in der Presse und dem Fernsehen in unseren Köpfen. Die zweite Corona-​Welle in Indien trifft das Land und die Menschen dort mit voller Wucht. Traurige Nachrichten erreichten jetzt das Eine-​Welt-​Team der Kirchengemeinde St. Maria Wetzgau-​Rehnenhof von Schwester Emestina, der Generaloberin des Schwesternordens der Dienerinnen der Armen. Sr. Emestina berichtet in Ihrem Brief, der auch den Blick für die materiellen Nöte des Ordens öffnet, über eine rasant ansteigende Zahl von Infizierten in mehreren seiner 45 Einrichtungen und Konventen. Fünf Schwestern sind bereits am oder mit dem Coronavirus gestorben, andere befinden sich noch in Behandlung. Das größte Problem bei der Versorgung der Kranken sei der Mangel an Beatmungseinrichtungen. Auch andere Probleme zeigt die Generaloberin auf: Während die Schützlinge der Schwestern-​Kinder aus verarmten Familien und ausgestoßene Mädchen vom Virus weitgehend verschont bleiben, gerät pandemiebedingt ihre Ausbildung ins Stocken. Die Schwestern sorgen zwar noch für Unterkunft und Verpflegung der Kinder, können aber deren Lehrer, welche ihnen eine überlebensnotwendige Ausbildung vermitteln sollen, nicht mehr in vollem Umfang bezahlen. Der Grund: Der allgemeine Lockdown verschärft die Armut der Eltern in einem Ausmaß, dass selbst kleinste Beiträge nicht mehr aufgebracht werden können. In dieser extremen Notsituation bitten die Schwestern um unser Gebet und um materielle Unterstützung.
Der Kirchengemeinderat St. Maria hat deshalb eine Hilfsaktion gestartet. Die Missionskreise der Kirchengemeinden in der Seelsorgeeinheit haben sich spontan und solidarisch diesem Spendenaufruf angeschlossen. Die gesammelten Spenden gehen direkt und in voller Höhe an die Schwestern und deren Orden, um die dortige Not zu lindern.
Spendenkonto der Katholischen Kirchengemeinde St. Maria
Überweisungen mit Verwendungszweck: Indien-​Hilfe IBAN: DE 32 6145 0050 0440 0341 86
BIC: OASPDE6AXXX Kreissparkasse Ostalb


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