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Nachrichten Waldstetten

Angeklagter hatte eigenmächtig Medikamente abgesetzt

Foto: Josef Schneider

Im Mordprozess gegen einen 45-​jährigen Mann aus Schwäbisch Gmünd vor der Schwurgerichtskammer des Landgerichts Ellwangen sind am Dienstag zwölf Zeugen vernommen worden. Der psychisch kranke Angeklagte soll am 14. Oktober vergangenen Jahres in einer Werkstatt für Menschen mit psychischer Behinderung in Waldstetten eine 61 Jahre alte Betreuerin mit drei Messerstichen getötet haben.

Mittwoch, 05. Mai 2021
Manfred Laduch
35 Sekunden Lesedauer

Die Tat passierte nach einem kurzen Gespräch im Büro des Opfers. Der Angeklagte hatte eigenmächtig seine Medikamente abgesetzt und durfte deshalb nicht mehr zur Arbeit in die Werkstatt kommen. Der Angeklagte, ein in Deutschland Geborener mit ausländischen Wurzeln, arbeitete seit 2017 in der Werkstatt in Waldstetten. Im August 2010 hatte er in Aalen ebenfalls mit einem Messer mehrmals auf eine andere Person eingestochen. Was sich im Vorfeld der Tat ergeben hatte und was über die Persönlichkeitsstruktur des Beschuldigten zur Sprache kam, steht in der Mittwochs-​Ausgabe der Rems-​Zeitung.

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