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Frosch verloren: Mögglingen zahlt Finderlohn

Foto: gvmögg

In der Mögglinger Remsaue ging ein Frosch verloren. Wer ihn findet und zurück gibt, bekommt 100 Euro Finderlohn. Der Frosch — es handelt sich um ein Kunstwerk des Holzkünstlers Stefan Vollrath — wurde vom Hochwasser in Mögglingen fortgerissen.

Montag, 19. Juli 2021
Edda Eschelbach
57 Sekunden Lesedauer

Im Rahmen der Remstal Gartenschau war es eine der größten Maßnahmen der Gemeinde Mögglingen: Der Umbau der Remsaue zu einem naturnahen Aufenthaltsbereich. Ergänzt wurde dieser Umbau durch einen künstlerischen Akzent. Der Holzkünstler Stefan Vollrath, der in Mögglingen schon in der Vergangenheit immer wieder tätig gewesen war, stellte mehrere Kunstwerke mit Bezug zum Wasser entlang der Rems an der Remsaue auf: Einen Krebs, eine Forelle, einen Eisvogel und neben weiteren einen Frosch.

Beim jüngsten Hochwasser wurde auch die Mögglinger Remsaue schwer überflutet und in Mitleidenschaft gezogen. Glücklicherweise waren sämtliche Kunstwerke fest in der Erde einbetoniert, nur der Frosch hat sich aus unerfindlichen Gründen gelöst und wurde von der Rems mitgenommen wie auch mehrere Sitzgelegenheiten. Bis heute konnte der Mögglinger Frosch nicht gefunden werden und auf dem Mögglinger Rathaus weiß man auch nicht, ob er bereits in Böbingen an einem tiefhängenden Ast hängengeblieben ist oder ob er inzwischen seinen Weg in den Neckar oder gar den Rhein gefunden hat.

Daher lobt die Gemeinde Mögglingen einen Finderlohn aus: Wer den Mögglinger Frosch gesehen hat und ihn wohlbehalten nach Mögglingen zurückbringt, erhält einen Finderlohn von 100 Euro direkt aus den Händen von Bürgermeister Adrian Schlenker.

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