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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

„Sägbock“: Nur ein Stück Beton oder ein Stück Gmünd?

Fotos: Heino Schütte

Sehr viel Aufmerksamkeit finden aktuell in der Bürgerschaft die Abbrucharbeiten an der rund 100 Meter langen Spannbeton-​Konstruktion „Sägbock“.

Mittwoch, 25. August 2021
Heino Schütte
46 Sekunden Lesedauer

„Sägbock“ nennen die Gmünder die Fußgänger-​Brücke, die bislang für eine bequeme und zugleich aussichtsreiche Verbindung in der nordöstlichen Innenstadt über Rems, alte B29 und Bahnlinie sorgte.
In den sozialen Netzwerken gehen die Meinungen auseinander. Einige Kommentare sprechen von einem hässlichen Betonwerk, dem man gewiss nicht nachtrauern müsse. Viele andere Bürger bedauern, dass nun schon wieder „ein Stück Gmünd“ verloren gehe. 1976 war die Brücke erbaut und symbolträchtig mit einer deutsch-​französischen Kunstaktion optisch aufgewertet worden. Wie wiederholt berichtet, sind Rostschäden entdeckt worden. Zuletzt hieß es sogar, die Brückenteile über Straße und Rems könnten ohne Vorwarnung einstürzen. Nach Darstellung des Baudezernats der Stadtverwaltung sei jedoch das Konstruktionsteil im Bereich der Bahnlinie stabil, so dass dieses weiterhin genutzt werden könnte. Doch wann und wie?
Rathaus-​Pressesprecher Markus Herrmann erklärt auf Anfrage: Es gebe Verzögerungen bei der Ausschreibung für Errichtung eines Ersatz-​Treppenturms und daher noch keinen belastbaren Zeitplan. Die Stadtverwaltung bittet Fußgänger um Verständnis, dass sie zunächst und auf noch unbestimmte Zeit die Umleitung durch die Straßenunterführung (B298/​Pfitzerstraße) in Kauf nehmen müssen.

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