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Nachrichten Heubach

Endspurt für Brütting in Heubach — Wenig Interesse an der Nachfolge?

Foto: gbr

In den letzten Wochen seiner Amtszeit als Bürgermeister unterm Rosenstein möchte Frederick Brütting den Sanierungsbeschluss für das Heubacher Schloss in trockene Tücher bringen. Ab 1. Oktober ist er Oberbürgermeister der Stadt Aalen. Aber wie sieht es hinsichtlich der Kandidatinnen oder Kandidaten für Brüttings Nachfolge aus?

Donnerstag, 26. August 2021
Gerold Bauer
1 Minute 36 Sekunden Lesedauer

Zehn Jahre war Frederick Brütting Bürgermeister in Heubach und konnte in dieser Zeit so ziemlich alles auf den Weg bringen, was er sich bei seinem Amtsantritt vorgenommen hatte. Bevor er am 1. Oktober auf dem Chefsessel des Aalener Rathauses Platz nimmt, will er als letztes Großprojekt die Sanierung des Heubacher Schlosses in trockene Tücher bringen.

Die RZ hat angesichts der letzen Wochen seiner Amtszeit einen Besuch im Heubacher Rathaus gemacht. u. Dabei stellte sich auch die Frage, warum es mehr als zwei Wochen nach Beginn der Bewerbungsfrist erst zwei Kandidaten gibt, die darüber hinaus noch anonym bleiben wollen. Dazu einen Kommentar:

Ein Amt, das gar nicht so begehrt ist?

Gemessen an der Größe der Stadt
Heubach ist die Zahl der Bewerbungen als Schultes bisher noch recht dürftig.

von Gerold Bauer

Eines gleich vorweg: Ob es sich bei den bereits vorliegenden beiden Bewerbungen für das Amt des Heubacher Bürgermeisters um Kandidatinnen oder Kandidaten handelt, die vielleicht ja sehr gut für diesen Job qualifiziert sind, wissen wir nicht. Deren Namen dürfen aus Gründen des Datenschutzes erst bekannt gegeben werden, wenn diese Personen dazu ihre Zustimmung geben. Dies ist bis dato nicht der Fall. Aber grundsätzlich darf man schon die Frage stellen, warum mehr als zwei Wochen nach Beginn der Bewerbungsfrist erst zwei Personen ihr Interesse bekundet haben. Ist dieser Job so unattraktiv?
Die Antwort auf diese Frage muss ein entschiedenes „Nein“ sein. Heubach ist eine attraktive Stadt, und die bisherigen Bürgermeister haben jeweils ihre „Hausaufgaben“ gemacht. Das heißt: ein künftiger Schultes findet dort keineswegs ein finanzielles Chaos oder einen Sanierungsstau vor. Auch kommunalpolitisch gesehen ist Heubach kein „Kriegsgebiet“, wo es unter den Fraktionen im Gemeinderat ein Hauen und Stechen gibt. Es wird zwar, wie es sich für eine Demokratie gehört, im Heubacher Rathaus diskutiert, und die Meinungen gehen im Detail auch manchmal auseinander. Aber die Beschlüsse der letzten Jahren zeigen, dass man sich im Hinblick auf das große Ganze weitestgehend einig ist. Es spricht also viel dafür, sich als Nachfolger von Frederick Brütting zu bewerben!


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