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Corona: Hohe Impfquote hat niedrige Hospitalisierungsrate zur Folge

Foto: esc

Da die Corona-​Impfung schwere und schwerste Krankheitsverläufe deutlich reduziert, wird die Hospitalisierungsrate künftig wichtiger werden als die 7-​Tage-​Inzidenz. Landesweit lag die Hospitalisierungsrate am Freitag bei 2,22.

Samstag, 04. September 2021
Edda Eschelbach
33 Sekunden Lesedauer

Die Hospitalisierungsrate soll, laut Bundesgesundheitsministerium künftig ein wesentlicher Faktor für Verschärfungen und Lockerungen sein. Damit hat die Priorität der 7-​Tage-​Inzidenz weitgehend ausgedient. Grund dafür ist auch, dass die Zahl der Geimpften – wenn auch schleppend – zunimmt, und dass trotz hoher Inzidenzen nicht mehr mit einer Überlastung des Gesundheitssystems gerechnet werden muss – sofern die Impfquoten hoch genug sind, um schwere Krankheitsverläufe zu reduzieren. Derzeit sind 95 Prozent der Corona-​Patienten, die im Ostalbkreis mit schweren Corona-​Verläufen in den Kliniken behandelt werden müssen, nicht geimpft.

Den Zusammenhang zwischen Impfquote, Hospitalisierungsrate und Coronaverordnungen, und weshalb für den Ostalbkreis noch keine Hospitalisierungsrate vorliegt, erläutert die Rems-​Zeitung am 4. September.

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