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Booster Impfung: Quote in Altenheimen zu niedrig

Foto: picture alliance /​CHROMORANGE | Michael Bihlmayer

Boostern, boostern, boostern, das ist das Credo in der aktuellen Corona-​Politik. Doch im Ostalbkreis lässt die Quote zu Wünschen übrig, auch unter der älteren Bevölkerung. Zuletzt hatte es wieder Todesfälle in Altenheimen gegeben.

Mittwoch, 12. Januar 2022
Sarah Fleischer
46 Sekunden Lesedauer

68 Prozent — so viele Bewohner von Altenheimen haben in Baden-​Württemberg bislang eine Auffrischungsimpfung erhalten. Eine geringe Zahl, verglichen mit den 85 Prozent, die Rheinland-​Pfalz kürzlich vermeldete.
Denn obwohl die Quote der Auffrischungsimpfungen bei den über 60jährigen in Baden-​Württemberg fast 20 Prozent höher liegt als in der Gesamtbevölkerung, hatte es seit Mitte Dezember wieder 21 Todesfälle aufgrund von Corona in Altenheimen des Landes gegeben.
Das Landratsamt des Ostalbkreises schätzt die Boosterquote in 53 den Alten– und Pflegeeinrichtungen auf rund 65 Prozent. Genau Daten vom Januar lägen leider nicht vor, bedauert Pressesprecherin Susanne Dietterle. Weiterhin würden vor allem niedergelassene Ärzte in den Einrichtungen impfen, bei Bedarf könne eines der mobilen Impfteams hinzugezogen werden.
Kreisimpfarzt Peter Schmidt betont, dass eine dritte Impfung momentan der bestmögliche Schutz gegen eine Omikron-​Infektion sei — zumindest, bis angepasste Impfstoffe zugelassen seien.

Mehr zur Boosterkampagne in Altenheimen lesen Sie am Donnerstag in der Rems-​Zeitung.

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