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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

RZ-​Serie zur fünften Jahreszeit: Der Ursprung der Fasnet liegt lange zurück

Fotos: gbr

Die Vorläufer des Karnevals wurden wohl von den Römern an den Rhein gebracht. In sogenannten Saturnalien feierten die Römer Feste zu Ehren ihres Gottes Saturn. Während der Festzeit wurde nicht gearbeitet, in ausgelassenen Festen voller Ausschweifungen und Sinneslust waren Standesschranken aufgehoben, Herren bewirteten ihre Sklaven, Männer und Frauen tauschten die Kleider, es wurde getanzt, gesungen und getrunken.

Samstag, 15. Januar 2022
Nicole Beuther
45 Sekunden Lesedauer

Ähnliche Feste gab es bei den Griechen zu Ehren des Gottes Dionysos und in Ägypten zu Ehren der Isis und schon im 3. Jahrtausend v. Chr. in Mesopotamien: Unter dem Priesterkönig Gudea wurde, sieben Tage lang, die Hochzeit eines Gottes gefeiert. Auch hier wurde neben dem Feiern das Prinzip der Gleichheit proklamiert: ‘Kein Getreide wird an diesen Tagen gemahlen. Die Sklavin ist der Herrin gleichgestellt und der Sklave an seines Herren Seite. Die Mächtige und der Niedere sind gleichgeachtet.’, ist in einer Inschrift festgehalten.

Von den Ursprüngen der Fasnet und den Unterschieden zwischen Rheinischem Karneval vs. Schwäbisch-​Alemannischer Fasnet berichtet die RZ in der Samstagausgabe. Fasching, Fasnet oder Karneval? — Um diese Frage drehte sich die erste Folge der Serie am 8. Januar.

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