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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Kaum Luftfilter an Gmünder Schulen

Foto: picture alliance/​dpa | Sven Hoppe

Bereits im Frühjahr 2021 hatte das Land Baden-​Württemberg Fördergelder für die Anschaffung von CO2-​Ampeln und Luftfiltern bereitgestellt, die Förderung wurde nun bis zum 18. März 2022 verlängert — doch während CO2-​Ampeln allgegenwärtig sind, nutzen wenige Schulen Luftfilteranlagen.

Montag, 17. Januar 2022
Sarah Fleischer
46 Sekunden Lesedauer

Regelmäßiges Lüften gehört zu den gängigsten Maßnahmen gegen Corona. Das Land Baden-​Württemberg gibt als Richtlinie für Schulen und Kitas Stoßlüften alle 20 Minuten vor, eine CO2-​Ampel kann helfen, den richtigen Zeitpunkt festzustellen. Die Alternative sind Luftfilteranlagen, etwa für schlecht oder nicht belüftbare Räume.
Der Landkreis hatte noch vor einem Jahr die Anschaffung von Luftfiltern abgelehnt, viele Schulen besitzen daher bis heute keine. Das Parler-​Gymnasium in Schwäbisch Gmünd etwa setzt weiterhin auf Lüften mit Unterstützung durch CO2-​Ampeln. „Das klappt gut“, versichert Schulleiter Thomas Eich. Der Schulträger habe wegen der hohen Wartungskosten auf die Anschaffung von Luftfiltern verzichtet.
Am Rosensteingymnasium in Heubach existieren zwar zwei Luftfilteranlagen, diese waren jedoch Geschenk der Firma Richter Lighting, Bildungspartner der Schule. „Wenn jetzt neue Fördergelder zur Verfügung stehen, würde ich unbedingt mehr Luftfilter anschaffen wollen“, so Oberstudiendirektor Johannes Miller.

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