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Aalen: Mutmaßlicher Brandstifter von Polizei festgenommen

Blaulicht

Foto: picture alliance/dpa | Philipp von Ditfurth

Nach umfangreichen Ermittlungen hat die Polizei in Aalen in der Nacht von Montag auf Dienstag einen mutmaßlichen Brandstifter festgenommen. Ihn verdächtigt die Polizei, für mehrere Brände, unter anderem an zwei Schulen und einem Kindergarten, verantwortlich zu sein. Der 22-​Jährige kam in eine geschlossene psychiatrische Einrichtung.

Dienstag, 25. Januar 2022
Thorsten Vaas
75 Sekunden Lesedauer

Die Staatsanwaltschaft Ellwangen beantragte gegen den 22-​Jährigen einen Haftbefehl. Am Dienstag wurde er einem Haftrichter vorgeführt. Es wurde ein Unterbringungsbefehl erlassen. Der Beschuldigte wurde im Anschluss in eine geschlossene psychiatrische Einrichtung eingeliefert. Der Vorwurf lautet nach Angaben der Polizei unter anderem auf versuchte Brandstiftung und Sachbeschädigung in drei Fällen, einer davon datiert vom 20. Juli 2021, als in einer Behindertenwerkstatt in Aalen Papier in einer Plastiktonne angezündet wurde. Hierbei sei ein Sachschaden von rund 3000 Euro entstanden, berichtet die Polizei. Hierfür soll der 22-​Jährige genauso verantwortlich sein, wie auch für diverse Brandstiftungen und Sachbeschädigungen, die in den vergangenen Monaten im Stadtgebiet von Aalen passiert sind. Betroffen waren öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten sowie Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen.
Zuletzt setzte sich die Serie auch an Privatwohnungen fort. Unter anderem brannte ein Gebäude eines Kindergartens in der Zeppelinstraße. In zwei Schulen im Stadtgebiet entstand erheblicher Sachschaden, indem jeweils in einem Klassenzimmer ein Brand gelegt wurde — unter anderem in der Greutschule, wo am Dienstagmorgen vergangener Woche gegen 5.30 Uhr in einem Raum im Untergeschoss auf einem Lehrerpult ein Feuer gelegt wurde, nachdem sich der Täter über Fenster und Türen einen Zugang zu dem Gebäude verschafft hatte. Nach der Tat wurde der Altbau der Greutschule mit einem Absperrband versehen und mit dem Vermerk, das Gebäude wegen der Spurensicherung der Kriminalpolizei nicht zu betreten. Am Montag war der Schulbetrieb allerdings wieder möglich. Den Gesamtschaden aller Taten, für die der 22-​Jährige verantwortlich sein soll, liegt nach Polizeiangaben bei etwa 580.000 Euro.