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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Holocaust-​Gedenktag: Kranzniederlegung am Prediger

Foto: fleisa

Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee die Gefangenen des Konzentrationslagers Auschwitz. Anderthalb Millionen Menschen wurden dort in den Jahren zuvor durch die Nazis ermordet. Jährlich gedenkt man an diesem Tag den Opfern des Holocaust – so auch in Schwäbisch Gmünd.

Donnerstag, 27. Januar 2022
Sarah Fleischer
46 Sekunden Lesedauer

„Im Konzentrationslager Auschwitz-​Birkenau geschahen Verbrechen von einmaliger Grausamkeit“, so Oberbürgermeister Richard Arnold in seiner Ansprache anlässlich des Holocaust-​Gedenktages.
Der 27. Januar wurde 1996 zum bundesweiten Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus erklärt, in Schwäbisch Gmünd wird jedes Jahr an diesem Tag ein Kranz an der Gedenktafel der Opfer niedergelegt – so auch an diesem Donnerstag.
Die Tafel mit den Namen der aus Gmünd stammenden Holocaust-​Opfer wurde 1995, zum fünfzigsten Jahrestag des Ende des Zweiten Weltkriegs am Prediger angebracht.
An diesem Tag solle nicht nur der Opfer aus Schwäbisch Gmünd, sondern all derjenigen gedacht werden, die unter den Nazis litten, so Arnold: „Dieses millionenfache Leid darf sich niemals wiederholen.“ Auch Dr. Niklas Konzen, Stadtarchivar von Schwäbisch Gmünd, betont, man müsse die Erinnerung wachhalten, „zum Schutz der Gegenwart, und der Zukunft.“

Mehr Informationen über den Holocaust-​Gedenktag und andere Erinnerungs-​Stellen in Gmünd erfahren Sie morgen in der Rems-​Zeitung.

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