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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Corona Warn App: Was tun bei „erhöhtem Risiko“?

Foto: picture alliance/​dpa | Julian Stratenschulte

Rund 40 Millionen Deutsche haben sie inzwischen installiert — die Corona-​Warn-​App (CWA). Seit die Omikron-​Welle die Infektionszahlen rapide ansteigen lässt, blinkt immer öfter die Warnung „erhöhtes Risiko“ auf. Doch was ist in diesem Fall zu tun?

Freitag, 28. Januar 2022
Sarah Fleischer
57 Sekunden Lesedauer

Leuchtet die Warn-​App rot auf und zeigt ein „erhöhtes Risiko“, bedeutet dies nicht automatisch, dass man selbst auch mit Corona infiziert ist. Die App errechnet lediglich mithilfe von verschiedenen Parametern das Risiko, sich bei einer Begegnung anzustecken. Eine Echtzeitverfolgung mittels GPS findet aber nicht statt, die CWA schlägt also nicht direkt Alarm, wenn man sich einer positiv getesteten Person nähert. Die Daten werden nur 14 Tage lang gespeichert, auch eine Warnung für ein erhöhtes Risiko verschwindet also nach zwei Wochen automatisch.
Ist die App rot, sollte man sich auf möglichst direktem Weg nach Hause begeben , weitere Kontakte meiden sowie den Arzt oder zuständige Behörden kontaktieren, um das weitere Vorgehen zu besprechen.
Wer ein erhöhtes Risiko angezeigt bekomme, habe auf jeden Fall Anspruch auf einen professionell durchgeführten Test, bestätigt Susanne Dietterle, Pressesprecherin des Landratsamtes. Trotzdem sei eine Warnmeldung weder eine offizielle Krankschreibung, noch eine behördliche Quarantäneanordnung. Die Ratschläge der App zu befolgen beruht — wie die Nutzung der CWA selbst auch — auf Freiwilligkeit.

Mehr zur Funktion der Corona-​Warn-​App und was zu tun, ist, wenn die rot aufleuchtet, lesen Sie am Samstag in der Rems-​Zeitung.

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