Dein Datenschutz, unsere Aufgabe.

Zur Darstellung unserer Inhalte als Google AMP-Seite brauchen wir deine Zustimmung. Google wird damit erlaubt, Cookies und andere Technologien zu verwenden, um personenbzogene Daten von dir zu speichern und zu verarbeiten sowie Werbung entsprechend deiner Interessen anzuzeigen. In der Klassikansicht unserer Webseite erfolgt kein Tracking durch Google.

Ausführlichen Datenschutzhinweis anzeigen
Die AMP-Ansicht nutzt zusätzlich Google AdSense, einen Online-Werbedienst der Google Inc. („Google“). Google AdSense verwendet sog. „Cookies“ und „WebBeacons“, die eine Analyse der Website-Nutzung ermöglichen. Durch das Weiternutzen stimmst du der Verarbeitung der zu Ihrer Person erhobenen Daten durch Google zu.

Lothar Rzehak: Ein begnadeter Gitarrist lebt nicht mehr

Kultur

Foto: mah

Lothar Rzehak spielte Solo und in verschiedenen Bands neben Gitarren auch noch Congas, Bongos, Timbales, Djembe, Ghatam, Udu, Bass und Klavier. Das Herz des Gmünder Solisten, Komponisten und Musikpädagogen ist für immer aus dem Takt geraten; er starb im Alter von nur 63 Jahren.

Freitag, 07. Januar 2022
Gerold Bauer
51 Sekunden Lesedauer

Hat dieser Mann wirklich nur zehn Finger? Und wie schafft er es, trotz dieser rasanter Geschwindigkeit immer die richtige Stelle auf dem Griffbrett zu drücken, die richtige Saite anzuschlagen? Wer ihn je live gesehen und gehört hat, zweifelte keine Sekunde daran, dass der Gmünder Lothar Rzehak ein absolutes musikalisches Ausnahmetalent war. So mancher fragte sich, warum dieses Gmünder Ausnahmtalent nicht längst auf den ganz großen Bühnen dieser Welt zu sehen ist, warum er nicht mit seiner Musik ein Vermögen gemacht hatte. Fragte man ihn selbst, war die Antwort darauf so einfach wie überzeugend: „Dann hätte ich mich verbiegen und Sachen spielen müssen, die ich nicht wollte!“ Wie viele besonders begabte Menschen war Lothar Rzehak ein Mensch mit einem ausgeprägten Individualismus. Geld war ihm nicht so wichtig wie eine Lebensführung nach seinen eigenen Prinzipien.
Die Rems-​Zeitung blickt am 7. Dezember auf einen ganz besonderen Menschen mit vielen Facetten, der in der Gmünder Musikszene eine große Lücke hinterlassen hat!