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Wissen: Auch Haustiere können Demenz bekommen

Foto: Jürgen Heppe /​pix​e​lio​.de

Demenzerkrankungen bei Hunden und Katzen bleiben oft unerkannt, Die Tierärztliche Hochschule Hannover engagiert sich für mehr Aufklärung.

Dienstag, 11. Oktober 2022
Sarah Fleischer
40 Sekunden Lesedauer

Mitunter steht der Hund oder die Katze plötzlich desorientiert in Ecken, zeigt Ängste oder verändert die Persönlichkeit. Demenzerkrankungen seien aktuell unterdiagnostiziert und die betroffenen Tiere unterversorgt, sagt die Tierärztin Nina Meyerhoff von der Tierärztlichen Hochschule Hannover. Eine bessere Aufklärung der Tierhaöter könnte „zu besserer Prophylaxe und insgesamt zu einer besseren medizinischen Versorgung führen.“
Verschiedenen Studien zufolge seien gut zwei Drittel der Hunde zwischen 15 und 16 Jahren sowie etwa jede zweite Katze über 15 Jahren dement, sagt Meyerhoff. Die Fälle könnten allerdings noch höher liegen. Der erste Schritt sei, die Demenz zu erkennen, wobei die Symptome sehr individuell seien.
Eine Heilung gibt es aktuell nicht, Therapie zielt auf Linderung und Verlangsamung der Krankheitssymptome ab. Wichtig sei auch Prävention, wie spezielle Diäten und frühzeitige Behandlung anderer Erkrankungen.

Wie sich die Symptome äußern können und mehr zum Thema lesen Sie am Dienstag in der Rems-​Zeitung.

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