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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Fachkräftemangel: Soziales Jahr als „Einstiegsdroge“ für das DRK

Foto: gbr

Früher war es der Zivildienst anstelle der Bundeswehr, heute ist es das freiwillige soziale Jahr (FSJ). Während dieser Zeit „infizieren“ sich viele junge Menschen mit dem „Rotkreuz-​Virus“, der dann in eine dauerhafte ehrenamtliche oder hauptberufliche Tätigkeit mündet.

Mittwoch, 12. Oktober 2022
Gerold Bauer
51 Sekunden Lesedauer

„Ich wäre nicht da, wo ich heute bin, auch beruflich, wenn ich nicht nach der Ausbildung meinen Zivildienst beim DRK Gmünd absolviert hätte“, lässt Pascal Geibl keinen Zweifel daran, wie prägend diese seinerzeit 13 Monate im Rettungsdienst für ihn waren. Und er macht keinen Hehl daraus, dass er das damals nie gemacht hätte, wenn es freiwillig gewesen wäre.
Geibl hat mittlerweile den Vorsitz im DRK-​Ortsverein Schwäbisch Gmünd übernommen und ist in leitender Funktion bei der SEG ehrenamtlich aktiv. Auch der Rettungsdienstleiter des DRK-​Kreisverbands, Tobias Gerhardts, ist ein Ex-​Zivi. Seine Stellvertreterin Sophie Kopp kam über ein FSJ vor fast zehn Jahren zum DRK und hat dort ein duales Studium absolviert. Ines Mangold aus Weiler in den Bergen macht dort nun im Anschluss ans FSJ eine Ausbildung zur Rettungssanitäterin.

Die Rems-​Zeitung hat vor dem Hintergrund der Diskussion um ein Pflichtjahr im Dienste der Gesellschaft und des Fachkräftemangels in sozialen Berufen unter die Lupe genommen, welche Bedeutung für die Gewinnung neuer DRK-​Mitarbeiter früher der Zivildienst hatte und inzwischen das FSJ hat!

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