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Energiewende Waldstetten kann gelingen

Waldstetten

Foto: tv

Wie kann die Energiewende in Waldstetten gelingen? Um die Antworten drehte sich der Energiegipfel der Nachhaltigen Zukunft Waldstetten (NaZuWa) am Sonntag. Das Credo: Je mehr Menschen sich beteiligen, desto besser kann es gelingen. Denn in der Gemeinde gibt es viel Potenzial.

Sonntag, 16. Oktober 2022
Thorsten Vaas
80 Sekunden Lesedauer

Ganz locker könnte die Gemeinde Waldstetten 80 Prozent des Strombedarfs autark erzeugen. „Alleine mit den Dachflächen der gemeindeeigenen Liegenschaften“, sagt Thomas Schneider vom Verein NaZuWa, der am Sonntag für den Energiegipfel in der Stuifenhalle ein Programm mit vielen Informationen, Vorträgen und Beratungen zur energetischen Zukunft auf die Beine gestellt hat. Nicht nur, um der Energiekrise, sondern auch dem Klimawandel zu begegnen. „Das Gute an dieser schlechten Situation ist die große Motivation, etwas zu verändern“, ergänzt Professorin Martina Hofmann von der Hochschule Aalen, die mit Schneider und Waldstettens Bürgermeister Michael Rembold der Frage nachgeht, was Energiewende eigentlich bedeutet? In große und kleine Schritte teilt Hofmann den Weg dorthin. Die großen Schritte machen Firmen und die Kommune, etwa mit einem Nahwärmenetz, das Waldstetten aufbauen will. Kleine Schritte helfen Bürgerinnen und Bürgern. Und dazu gehört Beispielsweise die Beratung von Fachleuten. Zwei davon stehen beim Energiegipfel Rede und Antwort. Und geben praktische Tipps.
Wie Peter Rack, einer der Geschäftsführer von TK Baupartner. „Durch einen hydraulischen Abgleich der Heizung lassen sich zwischen fünf und zehn Prozent Energie sparen“, sagt er. Hohe Preise für Gas und Öl bewege Menschen dazu, sich Gedanken über den Verbrauch und einen Umstieg auf andere Energieformen wie Strom und Biomasse zu machen. „Die Sinnigkeit ist da“, sagt auch Michael Storch, Geschäftsführer von Mangold Photovoltaik. Lange Zeit sei man über nachhaltige Energie hinweggegangen. Das ändert sich nun wieder. „Den Strom selbst zu produzieren und nicht nur zu beziehen – das macht Photovoltaik so interessant.“ Vor allem in den Pausen stehen die Besucherinnen und Besucher bei Storch und Rack regelrecht an, um sich zu informieren, wie die eigene Energiewende funktionieren kann.

Mehr darüber lesen Sie am Montag in der Rems-​Zeitung.