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Wie männliche Kälber länger leben können

Foto: René Schindler auf Pixabay

Für Bullenkälber von Milchkühen gibt es hierzulande oft keine Verwendung, ihr Leben ist meist kurz. Die Uni Hohenheim versucht die Mast nachhaltiger zu machen – indem die Zahl der Kälber verringert wird.

Dienstag, 25. Oktober 2022
Alexander Gässler
42 Sekunden Lesedauer

Baustellen gibt es reichlich im Lebensmittelsystem. Das liegt etwa daran, dass es kaum gelingt, das Spannungsfeld zwischen Ansprüchen an eine artgerechte Tierhaltung und wirtschaftlichen Interessen aufzulösen. Das hat auch mit Transparenz zu tun. Beispiel Kükenschreddern: Erst als das öffentlich diskutiert wurde, ent– kamen die Bruderhähne dem tödlichen System. Sind sie einmal auf der Welt, müssen sie mit durchgefüttert werden.

Forscher der Universität Hohenheim wollen nun die Kälber aus dem System der Milchviehzucht befreien. Das sieht normalerweise so aus: Jede Milchkuh braucht Nachwuchs, um Milch geben zu können. Da die Milchleistung nach der Geburt rasch rückläufig wird, bekommt eine Kuh in der modernen Landwirtschaft jedes Jahr ein Kalb, um ihr Jahressoll von 8500 Kilogramm Milch zu erreichen.

Was die Forscher empfehlen, lesen Sie am Dienstag in der Rems-​Zeitung und natürlich hier im iKiosk.

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