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Ein Egoist, der das Leben einer Frau ruiniert: „Madame Butterfly“ bewegt immer noch

Foto: jub

Die Textvorlage zur Puccini-​Oper „Madame Butterfly“ ist mehr als 100 Jahre alt und immer noch ein hochaktuelles Thema. Armutsprostitution und Menschenhandel, sexuelle Nötigung von Frauen in Beruf und Politik — dies alles sind Themen, die Menschen in heutiger Zeit bewegen. Unter diesem Aspekt betrachtet, ist jene in Gmünd aufgeführte Oper über die toxische Beziehung einer japanischen Geisha zu einem US-​Amerikaner kein alter Hut.

Samstag, 08. Oktober 2022
Gerold Bauer
39 Sekunden Lesedauer

Man fühlt sich bei der Aufführung von Madame Butterfly ja gleich am Anfang entweder ertappt oder hilflos. Ertappt, wenn man die Handlungen Pinkertons nachempfindet, der sich als Egoist wie in einem Selbstbedienungsladen verhält, Haus und Frau (quasi als „Spielzeug“) in einem fremden Land kauft. Und der nicht an irgendwelche Konsequenzen denkt oder gar Konsequenzen seines Handelns fürchten müsste. Die Hilflosigkeit entsteht dadurch, die Problematik zu erkennen, aber nichts ändern zu können.

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