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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Baggern statt Baden im Gmünder Schießtalsee

Foto; gbr

Die gründliche Entschlammung ist eine Grundvoraussetzung für eine einwandfreie Wasserqualität. Im abgelassenen Schießtalsee wird derzeit wieder die Schlammschicht ausgebaggert.

Samstag, 12. November 2022
Alexander Gässler
43 Sekunden Lesedauer

Generationen von Gmünderinnen und Gmündern fanden an heißen Sommertagen die willkommene Abkühlung im Schießtalsee. Man konnte dort sogar aus zehn Metern Höhe eintauchen. So mancher wünscht sich heute noch den See als ruhige, naturnahe Alternative zu den benachbarten Becken (wo zeitweise recht viel Rummel herrscht).

Der See bildet zwar mit dem Bud-​Spencer-​Freibad eine funktionelle Einheit, wird aber aufgrund der Wasserqualität seit Jahren nicht mehr als Badesee ausgewiesen. Allerdings denkt man bei der Stadtverwaltung über eine Reaktivierung ernsthaft nach. Die Grundvoraussetzung dafür sind Wasserproben, bei denen die Grenzwerte für Badeseen eingehalten werden. Um dies zu schaffen, ist eine gründliche Befreiung des Sees von den großen Sedimentmengen, die sich im Laufe der Zeit ansammeln und am Boden eine dicke Schlammschicht bilden, nötig.

Bereits im vergangenen Winter wurde nach dem Ablassen des Wassers fleißig gebaggert. Nun geht die Entschlammung in einem zweiten Bauabschnitt weiter, erfuhr die RZ vom Amt für Medien und Kommunikation der Stadt Gmünd.

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