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Drei Treffer in drei Minuten: Normannia siegt mit 3:2

Foto: Stoppany

Der FC Normannia Gmünd tat sich im Heimspiel gegen die TSG Tübingen 45 Minuten lang sehr schwer. Nach dem 3:2-Sieg beendet das Team von Zlatko Blaskic die Hinrunde auf Platz zwei der Fußball-​Verbandsliga.

Samstag, 19. November 2022
Thomas Ringhofer
1 Minute 47 Sekunden Lesedauer

Eine verrückte erste Hälfte mit einem Dreierschlag gegen dominierende Tübinger brachte den Normannen auf dem Kunstrasenplatz im WWG Sportpark den elften Saisonsieg im 17. Spiel. „Fünf gute Minuten gegen klar bessere Tübinger“ waren für Zlatko Blaskic der einzige Lichtblick in den aus Gmünder Sicht schlechten ersten 45 Minuten.

Wir haben Tübingen viel defensiver erwartet“, erklärte FCN-​Torjäger Alexander Aschauer die großen Anlaufschwierigkeiten. Der Doppeltorschütze zum 1:0 und 2:0 in der 23. und 25. Minute stellte die Weichen auf Sieg. Fabian Kianpour erhöhte nur eine Minute später auf 3:0. Ergebnis und Spielverlauf waren zu diesem Zeitpunkt komplett auf den Kopf gestellt. Denn außer den drei Treffern, die aus Fehlern im Tübinger Aufbauspiel resultierten, fand der FCN zu keiner Sekunde ins Spiel. Der Tabellenachte aus Tübinger trat nämlich forsch und robust auf. Auf dem kleinen Kunstrasenplatz liefen die TSGler hoch und früh an und unterbanden jeglichen Versuch eines vernünftigen Spielaufbaus der Gmünder. Dadurch gerieten die Vorderleute von FCN-​Schlussmann Yannick Ellermann öfter unter Druck, als ihnen lieb sein konnte.

Erst nach einer guten Viertelstunde hatte Aschauer bei einem Kopfball eine halbe Chance. Kurz darauf flankte der Torjäger auf Jermain Ibrahim, dessen Schuss von TSG-​Keeper Lukas Weber zur ersten von nur drei Gmünder Ecken geklärt wurde. Eine erste Annäherung, bevor es sprichwörtlich im Tübinger Kasten ratterte. Erst ging Kelecti Nkem beim Spielaufbau der Gäste dazwischen. Klug schob er quer auf den freien Aschauer, der zum völlig überraschenden 1:0 einschob – in einer Phase, „in der Tübingen klar spielbestimmend war und selber auf die Führung aus war“, konstatierte Normannen-​Präsident Alexander Stütz. Praktisch direkt nach Wiederanpfiff patzte die TSG erneut im Spielaufbau, und wieder war Aschauer zur Stelle und markierte mit dem 2:0 seinen bereits 13. Saisontreffer. Als Kianpour nur Sekunden später auf 3:0 stellte, schien die Messe gelesen – hätte nicht im Gegenzug Pirmin Glück verkürzt: 3:1 nach 27 Minuten.

Tübingen blieb trotz des Rückstands die bessere Mannschaft. Die junge Mannschaft von Trainer Michael Frick konnte auf dem Kunstrasen ihre technischen Fertigkeiten ausspielen. Dass es noch vor der Pause zum zweiten Mal hinter Ellermann einschlug, war jedoch etwas glücklich. Ein Schuss von Maximilian Steinhilber aus gut 20 Metern wurde so blöd abgefälscht, dass Ellermann den vor ihm aufspringenden Ball nicht parieren konnte (40.).

Wie die zweiten 45 Minuten verliefen und wie Trainer und Spieler die Partie sahen, lesen Sie in der Montagsausgabe der Rems-​Zeitung.

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