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Varta schickt Mitarbeitende in Kurzarbeit

Foto: Varta AG

Der Batteriehersteller aus Ellwangen hat Probleme. Kunden ziehen sich zurück, die Aktie verfällt. Aber: Ein Personalabbau ist noch tabu. Vorerst soll Kurzarbeit helfen, das Problem anzugehen.

Montag, 28. November 2022
Sarah Fleischer
43 Sekunden Lesedauer

Die Varta AG aus Ellwangen geht dem Ende eines miserablen Geschäftsjahres entgegen. Der Umsatz zum Ende 2022 werde zwischen 805 und 820 Millionen Euro liegen, sagte Vorstandssprecher Markus Hackstein anlässlich der Vorstellung der Zahlen des dritten Quartals. Im Vorjahr waren knapp 903 Millionen umgesetzt worden.
Fatal ist jedoch der Rückgang beim bereinigten operativen Ergebnis, also das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen. Es wird nur noch in einer Spanne zwischen 55 und 60 Millionen Euro erwartet – gegenüber knapp 283 Millionen im Vorjahr.
Als Hauptgründe für den massiven Einbruch nennt das Unternehmen mehrere Gründe: Allen voran die gesunkene Nachfrage nach sogenannten Coin-​Power-​Zellen, die in Headsets, Fitnesstrackern oder Kopfhörern verbaut werden. Die Aktionäre des seit 2017 börsengehandelten Unternehmens reagieren seit Monaten mit Verkäufen.

Welche Umstände Varta noch zu schaffen machen und wie der Ausblick für 2023 aussieht, lesen Sie am Dienstag in der Rems-​Zeitung.

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