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Nachrichten Ostalb

Engpass in Apotheken: Über 300 Medikamente betroffen

Foto: fleisa

Egal ob Fiebersaft, Hustenstiller oder Antibiotika – in vielen Apothekenregalen klaffen große Lücken. Schuld ist ein Engpass, der auch Medikamente für chronisch Kranke betrifft – und selbst die Kinderkliniken nicht verschont.

Freitag, 16. Dezember 2022
Sarah Fleischer
48 Sekunden Lesedauer

Halbleere Regale und Schubladen in den Apotheken – solche Szenen sind derzeit keine Seltenheit, auch im Ostalbkreis. „Es fehlt so vieles“, sagt Apothekerin Natalie Biechele und zählt auf: „Fiebersäfte, Magenschutzmittel, Antibiotika, Hustenstiller, vor allem die pflanzlichen Mittel…“ Der Medikamentenengpass betreffe nicht nur einen Hersteller, sondern so ziemlich alle.
Es gehe auch nicht nur um Atemwegsmedikamente, sagt Frank Eickmann, Pressesprecher des Landesapothekerverbands Baden-​Württemberg. Verschiedene Präparate seien derzeit Mangelware in Apotheken. Das Bundesinstitut für Medizin und Arzneimittel verzeichne derzeit Engpässe bei etwas über 300 Medikamenten — „und das ist nur die Spitze des Eisbergs.“ Denn Hersteller seien nicht verpflichtet, Engpässe zu melden. Eickmann schätzt die tatsächliche Zahl an knappen Medikamenten auf über 1000.
Auch die Kinderkliniken auf der Ostalb sind von den aktuellen Engpässen betroffen, wie Chefarzt Dr. Jochen Riedel berichtet.

Wie es zu diesem großflächigen Engpass kommen konnte und wozu der Landesapothekerverband Verbrauchern rät, lesen Sie am Freitag in der Rems-​Zeitung. Auch erhältlich am iKiosk.

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