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Personallage an Kliniken Ostalb: Keine Geburten in Ellwangen

Foto: tv

Die Kinderstationen und Kinderintensivstationen im Ostalb-​Klinikum Aalen und im Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd sind überbelegt. Grund ist das RS-​Virus. Die Folge: In der Ellwanger Klinik sind keine geplanten Geburten mehr möglich.

Montag, 19. Dezember 2022
Thorsten Vaas
48 Sekunden Lesedauer

Das Personal der Kinderkliniken im Ostalb-​Klinikum Aalen und im Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd „ist weiterhin außerordentlich hohen Belastungen ausgesetzt“, die pädiatrischen Stationen seien noch immer zu mehr als 100 Prozent belegt, heißt es in einer Mitteilung der Kliniken Ostalb. Eine Versorgung von etwaigen geburtshilflichen Notfällen in Ellwangen durch ein pädiatrisches Notfallteam (Kinderarzt und Intensivpflege) aus Aalen oder Schwäbisch Gmünd sei in den kommenden Tagen aufgrund dieser Ausnahmesituation weiterhin nicht möglich. „Aus Gründen der Patientensicherheit sind deshalb bis zum 2. Januar 2023 keine geplanten Geburten in der Sankt-​Anna-​Virngrund-​Klinik Ellwangen möglich“, heißt es aus den Kliniken. Anstehende Entbindungen, die in Ellwangen geplant waren, könnten in Aalen und Mutlangen versorgt werden.
Zur Situation durch das RS-​Virus komme auf vielen anderen Stationen und Abteilungen der Kliniken eine überdurchschnittlich hohe Krankheitsquote bei den Klinikmitarbeitern. Dieser Personalmangel habe aktuell zur Folge, dass geplante Operationen verschoben werden müssen oder nicht alle verfügbaren Betten einer Station belegt werden können.

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