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Nachrichten Blaulicht

Tote in Schorndorf: Neue Erkenntnisse der Polizei

Foto: tv

Zum Tötungsdelikt in Schorndorf hat das Aalener Polizeipräsidium neue Erkenntnisse veröffentlicht. Das Tatmotiv könnte ein Streit in der Familie gewesen sein.

Donnerstag, 22. Dezember 2022
Thorsten Vaas
51 Sekunden Lesedauer

Die Ermittler gehen davon aus, dass der 60 Jahre alte Täter am Mittwochvormittag zunächst seinen 57 Jahre alten Bruder in Fellbach aufsuchte und auf diesen schoss. „Der 57-​Jährige wurde hierdurch lebensgefährlich verletzt und schwebt weiterhin in Lebensgefahr“, heißt es in einer Mitteilung der Polizei. Danach soll der Täter die 48-​jährige Ehefrau seines ersten Opfers an ihrem Wohnort in Schorndorf erschossen haben. Schließlich habe er die Waffe auf sich selbst gerichtet. „Es liegen weiterhin keine Anhaltspunkte auf eine Tatbeteiligung weiterer Personen vor“, so die Polizei.
Zum Zeitpunkt der Tat in Schorndorf befanden sich nach Polizeiangaben zwei Töchter der Eheleute im Jugendlichen– sowie Erwachsenenalter in der Wohnung. Sie seien vom Täter nicht bedroht worden und konnten die Wohnung unversehrt verlassen. Sie wandten sich an Dritte, die die Rettungsleitstelle verständigten und von dort aus die Polizei um 11.34 Uhr informierten.
Der Täter ist nach bisherigen Erkenntnissen zuvor noch nicht polizeilich in Erscheinung getreten. Hinsichtlich des Tatmotivs konnte von den Ermittlungsbehörden in Erfahrung gebracht werden, dass offensichtlich innerfamiliäre Streitigkeiten vorlagen.

Mehr dazu:
Zwei Tote in Schorndorf, Mann in Fellbach in Lebensgefahr

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