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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Hoffnungshäuser im Taubental: Wie funktioniert das Konzept?

Foto: fleisa

Die Hoffnungsträger Stiftung hat gerade erst einen Preis für ihr integratives Wohnkonzept der „Hoffnungshäuser“ gewonnen. Vier davon stehen in Schwäbisch Gmünd – und überzeugten auch anfängliche Kritiker.

Samstag, 24. Dezember 2022
Sarah Fleischer
52 Sekunden Lesedauer

Es ist ein verregneter, grauer Tag, aber in der Taubentalstraße 7/​2 herrscht gute Laune. Auf dem große Tisch brennen alle vier Kerzen am Adventskranz, vorbereitete Weihnachtskarten liegen neben einem Teller mit Lebkuchen. „Unsere Bufdi Hannah schreibt gerade die Weihnachtskarten an unsere Netzwerkpartner“, erklärt Denise Schechinger, während sie Kaffee kocht. Sie und ihr Mann Martin sind die Leitung der Hoffnungshäuser Schwäbisch Gmünd, wohnen auch selbst mit ihren drei Töchtern dort. „2015 haben wir erfahren, dass im Taubental diese Hoffnungshäuser entstehen sollen, 2018 dann haben wir uns auf die Leitungsstelle beworben“, erzählt Denise Schechinger. Und nun, im Winter 2022, leben auf dem Gelände rund 100 Personen aus zehn Nationen. „50 Prozent der Leute hier haben einen Fluchthintergrund, die anderen 50 Prozent sind Einheimische“, sagt Schechinger. Das sei das Konzept der Hoffnungshäuser, um Integration aktiv zu fördern.
Genau das hatte im Vorfeld des Projekts für Widerstand in der Nachbarschaft gesorgt.

Wer alles in den Hoffnungshäusern wohnt und wie sie es schafften, auch die kritischen Nachbarn zu überzeugen, lesen Sie am Samstag in der Rems-​Zeitung. Auch erhältlich am iKiosk.

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