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Plastikmüll: Thermolyse-​Anlage in Reutehau geplant

Essingen

Screenshot: RZ

In Reutehau geht 2023 eine Thermolyse-​Pilotanlage in Betrieb. Damit wird aus Kunststoffabfällen Öl produziert. Spatenstich ist im Dezember.

Montag, 05. Dezember 2022
Thorsten Vaas
64 Sekunden Lesedauer

Die Lösung gegen das weltweite Plastikproblem und die damit einhergehende Umweltverschmutzung heißt Kreislaufwirtschaft. Was damit gemeint ist? Abfall soll wieder in den Produktkreislauf einfließen. Gemeinsam mit der GOA realisiert die Enespa AG aus Appenzell in der Schweiz „die deutschlandweit effizienteste Thermolyse-​Anlage“, heißt es in einer Pressemitteilung. Gemischter Kunststoffabfall wird hierbei unter Sauerstoffentzug erhitzt, wodurch Paraffinöl entsteht. Es diene als Ersatzprodukt für Rohöl und fließe in die Produktion von Kunststoffen zurück.Spatenstich für das Projekt ist am 15. Dezember. In Betrieb gehen soll die Anlage nach dem Bau der Infrastruktur im ersten Quartal 2023. Die GOA übernehme in der Partnerschaft die Bereitstellung von Flächen, Infrastruktur und liefert bis zu zehn Tonnen gemischte Kunststoffabfälle pro Tag, während Enespa den Fokus auf das chemische Recycling lege und Betreiberin der Anlage sei. Der Betrieb der Anlage in Reutehau werde im Vergleich zur schon existierenden Industrie keine höheren Emissionen verursachen, so die Aussage der Enespa AG.
„Die Erkenntnisse der Pilotanlagen werden direkt in die Forschung und Entwicklung von industriellen Großanlagen mit einem Durchsatzvolumen mit bis zu 100 Tonnen pro Tag fließen“, schreibt Enespa. Weiter in das Projekt involviert ist Bayern Oil als Abnehmerin der produzierten Öle. Durch die lokalen Partnerschaften und kurzen Wege, die die Rohstoffe zurücklegen, erreiche man einen möglichst geringen CO2-​Ausstoß bei der Transformation von Abfall in Rohstoffe. Die Maschinenfertigung für den weiteren Ausbau von Thermolyse-​Anlagen durch die Tochtergesellschaft Enespa-​GRT Innovation GmbH hat ihren Sitz in Aalen.