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Gasreserven: Versorger rechnen nicht mit Knappheit

Foto: gäss

Steigende Gaspreise, Nordstream 2 gestoppt und der Ukraine-​Konflikt – einmal mehr wird die Abhängigkeit Deutschlands von russischem Erdgas deutlich. Wie steht es um die Gasreserven im Raum Gmünd?

Mittwoch, 23. Februar 2022
Sarah Fleischer
51 Sekunden Lesedauer

„Die Gasversorgungslage in Europa ist bereits seit dem Herbst eine besondere, vor allem mit Blick auf die extremen Preisausschläge“, sagt Jörg Busse, Pressesprecher der Energie Baden-​Württemberg AG. „Das kannte man so in der Gestalt noch nicht.“ Ob und wie sich die aktuelle Situation in der Ukraine auf die Gasversorgung hierzulande auswirke, könne man noch nicht mit Sicherheit sagen.
Steffen König, Vertriebs– und Marketingleiter der Stadtwerke Schwäbisch Gmünd, ist relativ zuversichtlich, dass es in naher Zukunft nicht zu Engpässen in der Gasversorgung kommen werde — zu groß sei die wechselseitige Abhängigkeit von Deutschland und Russland. Zudem sei die Gasspeicherkapazität vergleichsweise hoch: Europaweit hat Deutschland die größten, weltweit die viertgrößten Erdgasreserven. „Im Ernstfall reichen diese Reserven mindestens zwei Monate, meist sogar länger“, sagt König.
Sollte es doch zu Ausfällen kommen, verweisen sowohl die EnBW als auch die Stadtwerke auf den Notfallplan des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klima

Woher außer Russland Deutschland sein Erdgas bezieht und was es mit der grau-​grünen Metallkugel im Gmünder Osten auf sich hat, erfahren Sie morgen in der Rems-​Zeitung.

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