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Gewalt gegen Frauen: Hilfe für Betroffene

Foto: picture alliance /​Frank May | Frank May

Opfer von Gewalt sind oft traumatisiert, fühlen sich ohnmächtig. Um ihnen bei der Bewältigung und dem Aufbau einer Zukunft zu helfen, gibt es verschiedene Anlaufstellen. Doch der Weg ist mitunter steinig.

Sonntag, 27. Februar 2022
Sarah Fleischer
54 Sekunden Lesedauer

„Jeder kleine Schritt, den die Opfer hinaus aus dieser gewalttätigen Situation machen, verdient Respekt“, sagt Ingrid Schröder von der Beratungsstelle für häusliche Gewalt im Ostalbkreis. Zu ihr kommen Frauen, die kurzfristig von Gewalt betroffen sind, aber auch solche, die seit Jahren mit einem gewalttätigen Partner zusammenleben. In jedem Fall bietet sie Unterstützung: finanziell, rechtlich oder auch bei der Suche nach einer Wohnung. Dabei sei es immer wichtig, auf den Einzelfall einzugehen, betont Schröder.
Auch Christiane Reiser von Frauen helfen Frauen in Gmünd ist es wichtig, dass jede Frau zu ihnen kommen kann: „Egal in welcher Notsituation oder Krise sie sich befindet.“
Wer Gewalt erlebt hat, kann sich ebenfalls an den Weißen Ring wenden. Werner Stanislowski ist pensionierter Kriminalhauptkommissar und hilft Betroffenen bei der juristischen und finanziellen Bewältigung. Auch eine Vermittlung in Therapie oder in die Traumaambulanz sei ihm möglich, erklärt er.
Doch nicht für alle ist eine schnelle und umkomplizierte Hilfe möglich — etwa im Fall von Olga Kirchner.

Mehr zur Geschichte von Olga Kirchner und warum viele Opfer erst spät Hilfe suchen, erfahren Sie am Montag in der Rems-​Zeitung.

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