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Bienen-​freundlicher Garten: Vielfältig und naturnah

Foto: Andrea Hohlweck BUND

Der Frühling kommt, und mit ihm auch das Summen zwischen den Blumen. Doch viele Bienenarten gelten inzwischen als gefährdet, sie stehen auf der Roten Liste. Den eigenen Garten Bienen-​freundlicher zu gestalten, ist dabei gar nicht schwer.

Dienstag, 01. März 2022
Sarah Fleischer
51 Sekunden Lesedauer

Etwa die Hälfte aller einheimischen Wildbienenarten stehe auf der Roten Liste, sagt Lilith Stelzner, Naturschutz-​Referentin des BUND Baden-​Württemberg. „Schuld daran ist vor allem die fehlende Strukturvielfalt in unserer Natur“, erklärt Stelzner. „Es gibt zu viele Monokulturen, sandige Böden verschwinden und Totholz wird sofort weggeräumt. Das sind aber alles Dinge, die Bienen brauchen.“ Auch der Einsatz von Pestiziden mache Bienen und anderen Insekten extrem zu schaffen.
Wer seinen eigenen Garten möglichst attraktiv für Bienen gestalten wolle, sollte auf artenreiche Bepflanzung achten, die von Frühling bis Herbst Nahrung für Bienen bietet, rät Bernd Schmid. Der Bienensachverständige des Bezirksbienenzüchtervereins Schwäbisch Gmünd hält deshalb wenig von Schottergärten: „Die sind pflegeleicht, aber absolut lebensfeindlich.“ Gärten, die nur aus Schotter oder Kies bestehen, sind seit dem 1. August 2020 auf Initiative des Volksbegehrens Artenschutz in Baden-​Württemberg verboten.

Was ein Sandarium ist, warum die Wildbiene für uns wichtiger ist als gedacht und was Dachziegel mit Bienen-​freundlichen Gärten zu tun haben, erfahren Sie am Mittwoch in der Rems-​Zeitung.

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