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Ukraine-​Krieg: Ostalbkreis sucht Wohnraum für Flüchtlinge

Screenshot: RZ

Das Wichtigste ist jetzt: Wohnraum für die Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine zu finden. Wer einen Platz frei hat — und sei es nur ein Zimmer - soll sich bei der Landkreisverwaltung melden. Auch bei Sach– und Geldspenden haben sich die Task Force und die Kommunen im Ostalbkreis auf eine Linie verständigt.

Dienstag, 01. März 2022
Thorsten Vaas
1 Minute 23 Sekunden Lesedauer

Am Mittwoch werden die ersten Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine in Schwäbisch Gmünd erwartet. Sie kommen im Schönblick unter (mehr dazu: Ukraine-​Krieg: Erste Flüchtlinge kommen nach Gmünd). Doch das wird nicht genügen. Landrat Joachim Bläse rechnet mit sehr vielen Menschen, die vor dem Krieg in der Ukraine fliehen. Um sich darauf vorzubereiten, wurde eine Task Force gegründet (hier lesen Sie mehr: Ukraine-​Krieg: Ostalbkreis bereitet sich auf Geflüchtete vor), die am Motag ihre Arbeit aufgenommen hat. Am Dienstag haben sich die Kreisverwaltung und die 42 Städte und Gemeinden des Landkreises abgestimmt. Das wichtigste Thema für sie ist: Wohnraum für ukrainische Kriegsflüchtlinge zu finden. Es wurde vereinbart, dass die Städte und Gemeinden zunächst selbst Aufrufe zur Wohnraumsuche starten und diese Angebote sammeln. Bürgermeisterin Stephanie Eßwein etwa rief am Dienstag in einer Youtube-​Botschaft dazu auf, Wohnraum zu melden. Meldungen werden vom Landkreis unter der Mailadresse wohnraum-​ukraine@​ostalbkreis.​de angenommen.
Im Bereich Sach– und Geldspenden haben sich die Kommunen und der Landkreis darauf geeinigt, dass zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Spenden über den Kreis oder die Kommunen gesammelt werden, da im Landkreis aktuell noch keine ukrainischen Flüchtlinge untergebracht sind, weshalb aktuell Spenden noch nicht zweckgerecht verwendet oder eingesetzt werden können. „Viele der Geflüchteten befinden sich aktuell noch in Nachbarländern und auch Menschen in der Ukraine benötigen Hilfe. Es gibt zahlreiche Spendenaufrufe von großen Organisationen und auch Privatpersonen (zum Beispiel: Spenden für die Ukraine: Eine große Welle der Hilfsbereitschaft in Mutlangen), die unterstützt werden können“, heißt es in einer Mitteilung aus dem Landratsamt. Zu einem späteren Zeitpunkt könne es sein, dass die Kommunen und der Kreis einen Spendenaufruf starten werden. Dies werde dann bekannt gegeben.

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