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Notenbank im Dilemma

Foto: tv

Die hohe Inflationsrate spricht für ein Eingreifen der Europäischen Zentralbank (EZB). Noch im Februar hatte EZB-​Präsidentin Christine Lagarde signalisiert, die Notenbank könnte auf ihrer Sitzung an diesem Donnerstag über einen Ausstieg aus ihrer Billiggeldpolitik diskutieren. Doch der Krieg in der Ukraine und die Sanktionen gegen Russland bringen neue Risiken für die europäische Wirtschaft. Wir beleuchten die Argumente für und gegen eine Straffung der Geldpolitik.

Donnerstag, 10. März 2022
Thorsten Vaas
41 Sekunden Lesedauer

Wenn die EZB die Zügel anzieht, verteuert das die Kreditaufnahme für Unternehmen und Verbraucher. Die Notenbank könnte so die Nachfrage dämpfen und damit auch den Preisauftrieb, argumentiert Edgar Walk von der Privatbank Metzler. Die EZB müsse deshalb bis zum Herbst die Geldspritzen absetzen, mit denen sie die Konjunktur päppelt. Die Folgen der bislang gegen Russland verhängten Sanktionen für die europäische Wirtschaft sind beherrschbar. Wenn die EU-​Staaten allerdings die Einfuhr von Gas und Öl aus Russland stoppen oder Moskau den Gashahn zudrehen sollte, drohe eine Rezession.

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