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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

DRK Schwäbisch Gmünd: Sammlung für die Ukraine

Foto: tv

Die Hilfsbereitschaft für die Menschen in der Ukraine ist enorm. Tausende Kleidungsstücke haben Bürgerinnen und Bürger aus Schwäbisch Gmünd und der Umgebung am Samstag innerhalb von fünf Stunden beim DRK-​Zentrum in Gmünd abgegeben. Wie geht es weiter und welche Spenden sind sinnvoll?

Samstag, 12. März 2022
Thorsten Vaas
1 Minute 26 Sekunden Lesedauer

DRK-​Kreisgeschäftsführer Steffen Alt ist überwältigt und dankbar für die Solidarität: „Viele Menschen bringen uns gewaschene und gebügelte Kleidungsstücke“, viele davon sind fein zusammengelegt, so als hätten sie gerade noch im Schrank gelegen. Warme Kleidung, Unterwäsche, Decken, Schuhe, und auch Kuscheltiere sind dabei, die fünf Helfer dicht an dicht in Lastwagen laden. Für eine Pause haben sie an diesem Morgen keine Zeit. Denn auf dem Parkplatz hinter dem DRK-​Gebäude herrscht seit 8 Uhr stetiger Betrieb. Autos fahren vor, manche haben mehr, manche weniger, was sie abgeben können. Unter ihnen ist Susen Jagmann-​Fritz. Um kurz nach 12 Uhr steht sie mit ihrem Mann an der Laderampe des Lasters. Die beiden haben Kinderkleidung eingepackt, die Rafael Kuhn mit seinen DRK-​Kollegen entgegen nimmt. Es sind Dinge, die Menschen in der Ukraine brauchen.
Aber nicht pauschal. Besonders Kleidung wird seit Kriegsbeginn immer wieder angeboten und gespendet, teilweise über private Initiativen an die polnisch-​ukrainische Grenze transportiert. Nicht immer ist das sinnvoll. „Der Bedarf an Hilfe ändert sich aktuell täglich“, wird Birte Steigert vom Bündnis „Deutschland hilft“ im WDR zitiert. So handhabt das auch das DRK. Erst wenn Kleidung angefordert wird, wird gesammelt, und zwar „koordiniert und vorausschauend“, sagt DRK-​Chef Alt. Alles, was am Samstag gesammelt wurde, werde nicht einfach nur an die Grenze gefahren, „sondern punktuell, wo es wirklich gebraucht wird“. Am Montag fahren die Laster aus Gmünd dann Richtung Stuttgart, von wo aus die Hilfe für die Ukraine weitergeht.

Neben zentral koordinierten Hilfsaktionen, die sich am Bedarf der Menschen ausrichten, sind Geldspenden der beste Weg zu helfen. Sowohl der DRK-​Kreisverband Schwäbisch Gmünd, als auch die Rems-​Zeitung und die Zeitungsverlage im Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) unterstützen das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe. Kontodaten:

Empfänger ist das „Aktionsbündnis Katastrophenhilfe“
IBAN: DE65100400600100400600, BIC: COBADEFFXXX

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