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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Zurückgefahrene Testpflicht: Kritik von Schulen und Kitas

Foto: tv

Künftig zwei statt drei Corona-​Tests pro Woche, dazu keine fünf Wiedereintrittstestungen mehr — das sieht die neue Teststrategie an Schulen und Kitas in Baden-​Württemberg vor, sofern der Bund zustimmt. Von den Leitern dieser Einrichtungen hingegen kommt Kritik.

Mittwoch, 16. März 2022
Sarah Fleischer
53 Sekunden Lesedauer

„Ich hätte es sehr begrüßt, wenn man die alte Teststrategie beibehalten hätte“, sagt Bärbel Schlienz, Schulleiterin der Grundschule Hardt. Mit dieser Haltung ist sie nicht alleine: Der Verband der Kita-​Fachkräfte in Baden-​Württemberg äußert sich ebenfalls kritisch zu den jüngsten Änderungen in der Teststrategie des Landes. Die erste Vorsitzende Anja Braekow bemängelt die Entscheidung der Landesregierung: „Zwei Testungen die Woche, egal ob diese in der Kita oder zuhause erfolgen, sind unseres Erachtens in der aktuellen Situation in den Kitas ausreichend. Es kann aber nicht sein, dass die fünftägige Testpflicht nach einem positiven Fall entfallen soll. Infektionsgeschehen können so nicht mehr verfolgt werden.“ Stephan Spiegel, Geschäftsführer des Eltern-​Kind-​Zentrum Wippidu e.V., teilt Braekows Ansicht. „Die Situation ist extrem schwer einzuschätzen, vor allem weil wir ja noch gar nicht wissen, ob die Pläne des Landes tatsächlich umgesetzt werden.“ Denn dafür braucht es noch die finalen Beschlüsse des Bundes, um rechtliche Handhabe abschließend zu regeln. Vor Ende der Woche ist nicht mit einem Ergebnis zu rechnen.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie am Donnerstag in der Rems-​Zeitung.

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