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TV Wetzgau verzichtet vorläufig auf Dalaloyan

Archivfoto: Zimmermann

Der TV Wetzgau hat sich dazu entschlossen, den russischen Olympiasieger Artur Dalaloyan in der ersten Hälfte der neuen Bundesliga-​Saison nicht einzusetzen. Zudem konnte der deutsche Vizemeister gleich zwei neue ausländische Turner verpflichten.

Mittwoch, 02. März 2022
Alex Vogt
47 Sekunden Lesedauer

Der TV Wetzgau möchte ein Zeichen setzen. Frühzeitig und proaktiv, wie es der Vereinsvorsitzende Stefan Preiß betont. „Aufgrund der momentanen Lage in der Ukraine und dem Angriffskrieg von Wladimir Putin“, erklärt Preiß, „haben wir uns entschieden, dass wir vorläufig unseren Olympiasieger Artur Dalaloyan in der Bundesliga nicht einsetzen werden.“ Preiß stellt klar, dass Dalaloyan „ein russischer Staatsangestellter ist und somit Staatsbrötchen verdient.“
In sportlicher Hinsicht bezeichnet Paul Schneider den Verzicht auf Dalaloyan als sehr großen Verlust. „Ich habe aber dafür gesorgt, dass unsere Ausländerposition gut besetzt sein wird“, sagt der Trainer des TV Wetzgau. Neben den beiden spanischen Nationalturnern Nestor Abad und Nicolau Mir haben für die neue Bundesliga-​Saison mit Yul Moldauer aus den USA und Milad Karimi aus Kasachstan zwei neue Ausländer zugesagt.

Warum sich der TV Wetzgau eine Hintertür offen lässt, ob Dalaloyan in diesem Jahr doch noch für den TV Wetzgau turnen wird, lesen Sie in der Rems-​Zeitung vom 3. März.

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