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Kreisschützentag: Nein zu Fusion mit Aalen war Gefühlsurteil

Foto: Richter

Nach der geplatzten Fusion mit dem Schützenkreis Aalen gewährt die Gmünder Co-​Oberschützenmeisterin Einblicke darin, wieso das Vorhaben abgeblasen wurde. Eine im Raum stehende Verschärfung des Waffenrechts kam beim Kreisschützentag des Schützenkreises Schwäbisch Gmünd in Durlangen ebenso aufs Tapet.

Montag, 21. März 2022
Benjamin Richter
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Gleich in dreierlei Hinsicht war der Kreisschützentag des Schützenkreises Schwäbisch Gmünd am Samstagnachmittag in der Durlanger Gemeindehalle ein besonderer. Zum einen erlaubte Corona nach der digitalen Tagung im vergangenen Jahr erstmals wieder ein Treffen in Präsenz, wenn auch in deutlich kleinerem Rahmen als vor der Pandemie. 59 Delegierte von 14 Vereinen fanden sich an den nach Hygienekonzept aufgestellten Tischen ein. Zum anderen war die Nachricht, dass die seit Jahren angestrebte Fusion mit dem Schützenkreis Aalen nicht zustandekommen wird, noch kaum zwei Monate alt und sorgte dementsprechend für einigen Gesprächsstoff.
Den dritten Umstand, die seit fast genau 100 Tagen amtierende neue Bundesregierung, hob Kreisoberschützenmeister Reinhard Mangold in seinem Grußwort an die versammelten Schützen hervor. Kritisch blickte er auf den Vorstoß von Innenministerin Nancy Faeser, das Waffenrecht zu verschärfen. „Eine Kernforderung ist, dass die Behörden regelmäßig bei den Gesundheitsämtern nachfragen dürfen, ob dieser oder jener Schütze psychisch auffällig ist“, schilderte Mangold. „Diese Daten sind jedoch hochsensibel und dürfen von den Gesundheitsämtern gar nicht gespeichert werden. Allein dadurch, dass die Politik derzeit eine Verschärfung des Waffenrechts diskutiert, werden Sportschützen bereits als potenzielle Gewalttäter stigmatisiert.“

Wie sich der Kreisvorstand zu möglichen neuen Fusionsplänen äußerte und welche Grüße Durlangens Bürgermeister Gerstlauer als Ehrengast überbrachte, lesen Sie in der Rems-​Zeitung vom 21. März.

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