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So funktioniert der Cyberkrieg

Foto: tv

In Russlands Krieg gegen die Ukraine kommt es zu zahlreichen Attacken auf die Informationstechnologie des jeweiligen Gegners. Wie läuft das ab und wie groß ist die Tragweite?

Donnerstag, 03. März 2022
Thorsten Vaas
44 Sekunden Lesedauer

Der Krieg in der Ukraine wird auf Straßen und Plätzen geführt — aber auch im digitalen Raum. Welcher Mittel bedienen sich Cyberkrieger auf beiden Seiten? Und wie anfällig sind kritische Infrastrukturen in Deutschland gegen digitale Angriffe? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

Was sind sogenannte Denial-​of-​Service-​Attacken?
Wer schon einmal bei einer Kundenhotline eine halbe Stunde in der Warteschleife fest gehangen hat, versteht das Problem: Zu viel Nachfrage innerhalb von kurzer Zeit trifft auf zu wenige Servicemitarbeiter. Bei einer Denial-​of-​Service-​Attacke führen die Angreifer die Überlastung — in dem Fall von Internetseiten — gezielt herbei. Laut Thorsten Holz, IT-​Experte am Helmholtz-​Zentrum für Informationssicherheit, setzen im Ukraine-​Krieg beide Konfliktparteien diese Form des Angriffs für ihre Zwecke ein: „Das lässt sich vom eigenen Rechner aus relativ simpel ausführen.“ Auf ukrainischer Seite waren die Websites des Außen– und des Verteidigungsministeriums vorübergehend nicht mehr erreichbar.

Was sind „Wiper-​Angriffe“? Das lesen Sie auf der Wissen-​Seite im iKiosk.

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